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Geschichten zum Nachdenken

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Ich finde die letzte GEschichte, also die mit dem Ehepaar und dem Stollen nicht gerade gut, denn ich weiß nicht, was es da zum Nachdenken gitb, da sie, meiner Meinung nach, kein richtige Moral hat. Na ja, meine Meinung eben. Freue mich auf neue
 
naja man muss sich mal überlegen das sie ihren mann nach 50 jahren wiedersieht und er noch so jung ist wie er gestorben war - sie hingegen ist alt und runzlig. ich finde wenn man sich das mal so für sich selber vorstellt und dann auch noch wie sie ihre liebe zu ihm erhalten hat kann man schon drüber anchdenken.
aber muss ja nicht jeder tun
 
Gut, aber wenn man die ersten Geschichten liest, dann lernt man aus ihnen. Z.B.: Das erste Gedicht macht darauf aufmerksam, dass man nicht auf etwas warten soll, sondern das man nicht viel darüber nachdenken soll, sondern sofort handeln und nicht warten, denn sonst kann es zu spät sein. Jede Geschichte belehrte uns, deine (FIrts Evil)hingegen ist zwar sondersam etc. aber man kann da keine Moral für sich rausschließen, zumindestens ergeht mir es so. Oder gibt es eine Moral. Wenn ja, dann postet sie bitte.
 
klar die moral ist das man nicht immer alls aufgeben soll was unerreichbar scheint und dinge auch geben kann wenn der gegenüber sie nicht erwiedert.
 
Für alle eine kleine Geschichte hier,
die passend zur Zeit nur zum Nachdenken anregen soll!

Nach Ende des Vietnam-Krieges wollte ein Soldat wieder nach Hause kommen.

Er rief seine Eltern von San Franzisko aus an.

"Mutti und Vati, ich komme nach Hause, aber ich habe eine Bitte: Ich habe einen Freund, den ich mit nach Hause bringen möchte."

"Sicher",... antworteten die Eltern, "wir würden ihn gern treffen" !

"Da ist aber etwas, was ihr wissen solltet" erzählte der Sohn weiter " er wurde ziemlich schwer im Kampf verletzt. Er trat auf eine
Landmine und verlor dabei einen Arm und ein Bein. Er hat nirgends sonst ein Zuhause, und ich möchte, dass er bei uns wohnt".

"Es tut uns Leid, das zu Hören" antworteten die Eltern "vielleicht können wir ihm helfen einen Ort zu finden, wo er leben kann."

"Nein, Mutti und Vati, ich möchte dass er bei uns wohnt" erwiderte der Sohn.

"Mein Sohn" sagte der Vater "du weißt nicht um was Du uns da bittest, jemand mit einer solchen Behinderung wäre eine schwere
Last für uns. Wir haben unser eigenes Leben zu leben und wollen unser Leben nicht durch solche Dinge beeinträchtigen.
Ich glaube, du solltest nach Hause kommen, und diesen Menschen vergessen.
Er wird schon einen Weg finden, um allein klar zu kommen".

An dieser Stelle legte der Sohn den Hörer auf. Die Eltern hörten nichts mehr von ihm.

Ein paar Tage später bekamen sie einen Anruf der Polizei von San Franzisko.
Ihr Sohn sei verstorben, nachdem er von einem Gebäude gestürzt war. Die Polizei ging von einem Selbstmord aus.
Die trostlosen Eltern flogen nach San Franzisko. Sie wurden dort zum Leichenschauhaus gebracht um ihren Sohn zu identifizieren.
Sie erkannten ihn, wurden aber vom Grauen gepackt, als sie sahen, was sie zuvor nicht wussten, .....

....... ihr Sohn hatte nur einen Arm und ein Bein.



Die Eltern in dieser Geschichte sind wie viele von uns.
Wir finden es leicht, jene zu lieben, die gut aussehend oder lustig sind.
Aber wir mögen keine Leute die uns lästig sind.
Wir würden uns lieber entfernen von Menschen die nicht so klug oder gesund sind wie wir.

Zum Glück gibt es manchmal jemanden, der uns nicht so behandeln würde,
egal ob wir krank, hässlich oder nicht klug sind.

Ich spreche von "Freunden"!

Zum Glück gibt es manchmal solche Wunder, die Freundschaft genannt wird und bei uns im Herzen wohnt.
Wir wissen nicht wie es geschieht oder wann es anfängt, aber wir kennen das gute Gefühl das Freundschaft bringt
und wir erkennen das Freundschaft das kostbarste Geschenk ist!
Freunde sind ein sehr seltenes Juwel. Sie lassen uns lächeln und ermutigen uns.
Sie hören zu, loben sich gegenseitig und wollen uns immer ihre Herzen öffnen.

Aus diesem Grunde, ..... ein guter Rat von mir an alle:

"Vernachlässigt Eure wahren Freunde nicht"!
 
hat der sich jetzt umgebracht, weil seine eltern gesagt haben, dass er diesen freund nicht mitbringen soll weil sie denken, dass er eine zu große last für sie ist? dann hätte er also auch gedacht, dass ER für sie eine zu große last ist? so ein schwachsinn. also, nichts gegen dich mr. unregistered, aber die geschichte ist irgendwie unlogisch. seine eltern hätte doch sicherlich nicht ihren eigenen sohn weggeschickt, auch wenn er nur ein arm und ein bein hat! bei einem fremden ist es auch keine schöne geste, aber das ist ja wohl etwas total anderes als bei ihrem eigenen sohn.
oder hab ich die geschichte irgendwie falsch verstanden?!
 
Hmm...

Zwei kleine Kinder, die gerne alles erforschten, verirrten sich im Wald und stießen plötzlich auf einen geheimen Pfad, ganz grün und wunderbar, und da stand vor ihnen ein Schild mit der Aufschrift 'glück'. Sogleich begannen sie, diesen zu erkunden, und nach einem längeren Stück Weges hörten sie in der Ferne das Rumpeln eines Karrens, und als dieser um die Kurve bog, sahen sie etwas sehr Merkwürdiges...

Da kam ein Ochsenwagen daher mit drei Männern darauf. Einer stand vorne mit einem Fernrohr und schaute sehr sorgenvoll drein. Ein zweiter schaute zurück und ebenso besorgt drein. Doch der dritte zwischen diesen beiden, ein kleiner Mann, wirkte sehr fröhlich.

Als der Wagen herankam, rief der fröhliche Kleine: „Hallo, ihr da! Springt doch auf !“ Das taten sie dann auch. Die anderen beiden Männer, die mit den Fernrohren, hatten die Kinder nicht einmal bemerkt.

“Was in aller Welt tun die beiden?' fragte eines der Kinder.
“Oh...das ist Herr Vorschau', sagte der Kleine fröhliche und deutete auf den Mann, der vorne stand. „Er tut nichts anderes als vorausschauen ... und planen ... und sich sorgen!“

“Und der andere ...?“
“Das ist Herr Rückschau. Alles, was er je tut, ist zurückschauen... für gewöhnlich bereut er etwas!“

“Und was tun Sie?“ fragten sie den Mann in der Mitte.
“Ich ...? Ich lebe in der Gegenwart ... im Hier und Heute ... ich sehe die Blumen und die Vögel und die Bäume ... und alles um mich herum ... Ich habe euch gesehen! Hin und wieder schaue ich sorgsam voraus, um zu sehen, wohin ich gehe, und zurück, um aus Erfahrungen zu lernen ... aber ich lebe im Jetzt, von Augenblick zu Augenblick!“

“Warum?“ fragten die Kinder.
“Weil das Morgen noch nicht da und das Gestern schon vorüber ist ... daher ist das Heute alles, was wir haben, und wenn wir es nicht nutzen und genießen, werden wir unser Leben am Ende vertan haben! ... Dieser heutige Tag und dieses, mein Ich, sind ein einmaliges Ereignis im Universum ... ein Zusammentreffen, das es nie zuvor gegeben hat und nie wieder geben wird ... nirgendwo, niemals!“

“Und was geben sie der Welt?“ fragte eines der Kinder, ein wenig scheu.
“Alles, was ich an Gutem tun kann, als Dank für jeden Tag meines Lebens!“

“Bedenket stets: die Gegenwart ist die Frucht der Vergangenheit und der Samen der Zukunft ...vergesst das nie!“




eines tages sah ich im park ein kleines mädchen.
jeder lief vorbei und keiner hielt an um zu fragen,warum es so traurig blickte.
bekleidet mit einem abgenutzten rosafarbenen kleid und nackten, schmutzigen füssen
saß das mädchen da und beobachtete die leute die vorbei gingen.
niemals sprach sie auch nur ein wort.
viele leute gingen vorbei,aber keiner hielt auch nur einmal an.
am folgenden tag entschied ich mich aus neugier in den park zurück zu gehen, um zu
schauen ,ob das mädchen noch da war.
am gleichen platz wie gestern saß sie auch heute, hochaufgerichtet,mit dem
traurigsten blick der welt in ihren augen.
doch heute entschied ich mich,zu ihr hinüber zu gehen.
schließlich weiß doch jeder,daß ein park,voll mit merkwürdigen leuten, kein guter platz für
kinder ist,die alleine spielen.
während ich näher kam, konnte ich sehen, daß der rücken des kleinen mädchen merkwürdig
verformt war. ich vermute,daß dies der grund war, warum die leute einfach an ihr vorbei gingen,
ohne zu helfen.
eine mißbildung zu haben,ist ein schweres los in unserer gesellschaft und ich dachte mir, daß
es nicht schaden könnte anderen zu zeigen,auf jemand zuzugehen,der anders ist und unterstützung
anzubieten.
als ich noch näher kam,senkte das mädchen den blick,um den meinen auszuweichen.
dann sah ich di groteske verformung ihres rückens deutlicher.
deutlich hob sich ihr kleid von dem großen buckel ab.
ich setzte mich neben sie und eröffnete mit einem einfachen "Hallo".
das mädchen reagierte geschockt und brachte es nach einem langen blick in meine augen fertig,
ein gestammeltes "Hi" herauszubringen.
ich lächelte sie an,um ihr deutlich zu machen,ich bin hier, um zu helfen und zu reden.
wir redeten,bis die dämmerung hereinbrach und der park komplett leer war.
alle waren gegangen und wir beide waren alleine.
ich fragte das mädchen warum es so traurig sei und sie schaute mich mt ihrem traurigen gesicht an
und sagte, "weil ich anders bin" und lächelte dabei.
"kleines mädchen",sagte ich,"du erinnerst mich an einen engel,so süß und unschuldig."
sie betrachtete mich und lächelte.
langsam richtete sie sich auf und sagte:" wirklich?"
"ja,du bist wie ein kleiner wächterengel,der zur bewachung aller leute geschickt wurde,die
vorbei gehen."
sie nickte und lächelte.
plötzlich stand sie auf, breitete zwei flügel aus und sagte mir mit einem glänzen in den augen:
"das bin ich,ich bin dein wächterengel !"
ich war sprachlos....,unbegreiflich der dinge,die ich da sah.
sie sprach:"ein einziges mal dachtest du an jemand anders, als an dich selbst,meine arbeit
hier ist getan".
schnell stand ich auf meinen füßen und rief : " warte! warum hielt niemand an ,um einem engel zu helfen?"
sie schaute mich an und lächelte wieder.
"du bist der einzige,der mich sehen kann,weil du glaubst und du siehst mit deinem herzen ! "


Normal ist,

was der Norm entspricht ,richtig

ist's aber deshalb nicht,nur weil sich die

Mehrheit so verhält,

Anderssein als verwerflich darstellt.

Normal ist :

garnicht,sich zu vertragen.

Meistens wird heftig zurückgeschlagen,

statt ruhig versönlich erst zu reden.

So scheinen normal Kriege und Fehden.

Normal ist :

Keine Teilnahme schenken,erst mal an sich ,

statt an andere zu denken.

Normal wirkt auch, alles Fremde zu hassen,

anderes fühlen nicht gelten zu lassen.

Normal ist,

wer für's Höchste hält : Streben nach

Ansehen ,Macht und Geld.

Eigene Meinung nur sei wichtig ,eigenes Tun

absolut richtig.....

Ich seh in aller Welt voll Qual ,alles

wird mehr und mehr normal !

Frage mich im stillen Kämmerlein :

Möchte ich normal oder anders sein ?



Hier noch eine kurze- komplizierte-aba gute Geschichte

Dies ist eine kleine Geschichte über 4 Kollegen namens Jeder, Jedemand
Irgendjemand und Niemand.
Es ging darum eine wichtige Arbeit zu erledigen und Jeder war sicher
das sich Jemand drum kümmerte.
Irgendjemand hätte es tun können, aber Niemand tat es.
Jemand wurde wütend , weil es Jeder's Arbeit war.
Jeder dachte, Irgendjemand könnte es machen,
aber Niemand wusste, dass Jeder es nicht tun würde.
Schließlich beschuldigte Jeder Jemand, weil Niemand tat,
was Irgendjemand hätte tun können
 
du hattest tränen im gesicht als du ihm sagtest,ich liebe dich.
doch er glaubte dir nicht.du gingst durch die strassen,dein herz war so leer,
leben wolltest du nichtmehr.
du fingst an zu haschen und nahmst heroin.
du wurdest süchtig,alles wegen ihm!
deine eltern merkten es bald,und steckten dich in eine erziehungsanstalt.
er hatte eine andere,du merktest es kaum,du lebtest nur noch in deinem traum,
du hörtest den zug kommen und sahst auf die schienen versonnen...
du ließest dich fallen,ein todesschrei - mit deinem kurzen leben war es vorbei.
zu spät stand n er an deinem grab mit tränen im gesicht und flüsterte leise: aber ich liebte dich!!!
 
phoebe85 schrieb:
hat der sich jetzt umgebracht, weil seine eltern gesagt haben, dass er diesen freund nicht mitbringen soll weil sie denken, dass er eine zu große last für sie ist? dann hätte er also auch gedacht, dass ER für sie eine zu große last ist? so ein schwachsinn. also, nichts gegen dich mr. unregistered, aber die geschichte ist irgendwie unlogisch. seine eltern hätte doch sicherlich nicht ihren eigenen sohn weggeschickt, auch wenn er nur ein arm und ein bein hat! bei einem fremden ist es auch keine schöne geste, aber das ist ja wohl etwas total anderes als bei ihrem eigenen sohn.
oder hab ich die geschichte irgendwie falsch verstanden?!
Ich muss zugeben, auch wenn's vielleicht etwas makaber klingt, als erstes hab ich mir bei dieser Geschichte mal überlegt, wie der mit einem Bein und einem Arm überhaupt von einem Haus springen kann...

@phoebe85: Er hat sich nicht umgebracht, weil er den "freund" nicht mitbringen durfte, sondern weil seine Eltern diese Last nicht tragen wollten, diese Last, die er gewesen wäre. Seine Eltern haben ihm ja unmissverständlich klar gemacht, dass sie andere Sorgen haben. Sicher hätten sie ihn nicht weggeschickt, aber so wusste er wenigstens, was sie von ihm denken würden. Er wäre nur ein Belastung für seine Eltern gewesen, sie haben ihm ja klar gemacht, dass sie darauf keine Lust haben.
Wahrscheinlich hätte seine Eltern kein Wort darüber gesagt, dass er eine Belastung für sie ist, aber gedacht hätten sie das auf jeden Fall.

@Phoebs: Die erste Geschichte find ich klasse! Das ist genau die richtige Einstellung: "Hin und wieder schaue ich sorgsam voraus, um zu sehen, wohin ich gehe, und zurück, um aus Erfahrungen zu lernen ... aber ich lebe im Jetzt, von Augenblick zu Augenblick! - Warum? - Weil das Morgen noch nicht da und das Gestern schon vorüber ist ... daher ist das Heute alles, was wir haben"
Es sollten mehr Leute so denken (Ok, ich tu's auch eher selten, aber trotzdem...)

Die 2. und die 3. Geschichte kapier ich nicht.

Aber die 4. ist genial! Da steckt ne ganze Menge Wahrheit drin. So denken nämlich bestimmt viele: "Ach irgendjemand wird's schon tun...."
 
Michael war so eine Art Typ, der Dich wirklich wahnsinnig machen konnte.
Er war immer guter Laune und hatte immer etwas Positives zu sagen.
Wenn ihn jemand fragte, wie's ihm ginge, antwortete er:
"Wenn's mir besser gehen würde, wäre ich zwei Mal vorhanden."
Er war der geborene Optimist.

Hatte einer seiner Angestellten mal einen schlechten Tag,
sagte Michael zu ihm, er solle die positive Seite der Situation sehen.

Seine Art machte mich wirklich derart neugierig, dass ich eines
Tages auf ihn zuging und zu ihm sagte: "Das kann ich einfach nicht
verstehen. Du kannst doch nicht ständig ein positiv denkender Mensch sein,
wie machst Du denn das?"
Michael entgegnete: "Wenn ich am Morgen aufwache, sage ich mir:
"Du hast zwei Möglichkeiten. Du kannst wählen, ob Du guter oder
schlechter Laune sein willst. Und ich will eben guter Laune sein.
Jedes Mal, wenn etwas passiert, kann ich selbst wählen, ob ich der
Leidtragende einer Situation sein oder ob ich etwas daraus lernen will.
Jedes Mal, wenn jemand zu mir kommt, um sich zu beklagen, kann
ich entweder sein Klagen akzeptieren oder ich kann auf die positive Seite
des Lebens hinweisen. Ich habe die positive Seite gewählt."

"Ja, gut, aber das ist nicht so einfach", war mein Einwand.
"Doch, es ist einfach", meinte Michael, "das Leben besteht aus lauter Auswahlmöglichkeiten.
Du entscheidest, wie Du auf gewisse Situationen reagieren willst.
Du kannst wählen, wie die Leute Deine Laune beeinflussen.
Dein Motto ist: Du kannst darüber entscheiden, wie Du Dein Leben führen willst."

Ich dachte darüber nach, was Michael gesagt hatte.

Kurze Zeit später verließ ich Tower Industry, um mich selbstständig zu
machen. Wir verloren uns aus den Augen, aber ich dachte oft an ihn,
wenn ich mich für das Leben entschied, statt darauf zu reagieren.

Einige Jahre später erfuhr ich, dass Michael in einen schweren Unfall verwickelt war.
Er stürzte etwa 18 m von einem Fernmeldeturm.
Nach 18 Stunden im Operationssaal und Wochen intensiver Pflege wurde Michael
mit Metallstützen in seinem Rücken aus dem Krankenhaus entlassen.
Als ich ihn fragte, wie es ihm ginge, erwiderte er: "Wenn es mir besser ginge,
wäre ich zwei Mal vorhanden. Möchtest Du meine Operationsnarben sehen?"

Ich verzichtete darauf, fragte ihn aber, was in ihm vorgegangen sei im Augenblick des Unfalls.
"Nun das erste, was mir durch den Kopf ging, war, ob es meiner Tochter,
die bald darauf zur Welt kommen sollte, gut ginge.
Als ich dann so am Boden lag, erinnerte ich mich, dass ich zwei Möglichkeiten hatte:
Ich konnte wählen, ob ich leben oder sterben wollte."

"Hattest Du Angst? Hast Du das Bewusstsein verloren?" wollte ich wissen.

Michael fuhr fort: "Die Sanitäter haben wirklich gute Arbeit geleistet.
Sie hörten nicht auf, mir zu sagen, dass es mir gut ginge.
Aber als sie mich in die Notaufnahme rollten, sah ich den Gesichtsausdruck
der Ärzte und Schwestern, der sagte:
'Er ist ein toter Mann.' Und ich wusste, dass ich die Initiative ergreifen musste."

"Was hast Du denn getan?" fragte ich ihn.

"Nun, als mich so ein Ungetüm von Aufnahmeschwester mit lauter Stimme befragte
und wissen wollte, ob ich auf irgendetwas allergisch sei, bejahte ich.
Die Ärzte und Schwestern hielten inne und warteten auf meine Antwort.
Ich atmete tief durch und brüllte zurück: 'Auf Schwerkraft!'
Während das ganze Team lachte, erklärte ich ihm: Ich entscheide mich zu leben.
Also operieren Sie mich, als wäre ich lebendig und nicht tot."

Michael überlebte dank der Fähigkeit seiner Ärzte, aber auch wegen seiner
bewundernswerten Einstellung.

Von ihm lernte ich, dass wir jeden Tag die Wahl haben, in vollen Zügen zu leben.
Die Einstellung ist schließlich alles.

* * * * * * * * * *
Deshalb sorge Dich nicht um das, was morgen sein wird.
Jeden Tag gibt es genug, um das man sich sorgen muss.
Und das Heute ist das Morgen, über das Du Dir gestern Sorgen gemacht hast.



GENIESSE DAS LEBEN, DENN ES IST DAS EINZIGE, DAS DU WIRKLICH HAST.
 
die geschichte ist einfach toll, die einstellung wirklich bewundernswert!!
nur eins verstehe ich nicht: er ist allergisch auf schwerkraft??? sollte das witzig sein, dann hab ichs nicht verstanden... :verwirrt:
 
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Als es gefragt wird worauf er allergisch ist antwortet er schwerkraft, damit alle lachen.(man wird vor jeder Operation gefragt wogegen man allergisch ist).
Mit dieser Antwort, "auf Schwerkraft", will er zeigen dass er noch lebt und weiter leben will. Die Ärtzte sagten davor ja auch dass er sterben würde und mit dieser Antwort beweisste Michael das Gegenteil.


Ich weiß ein bisschen verwirrend erklärt, aber ich hoffe es ist verständlich.
 
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