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Geschichten zum Nachdenken

Hab noch was gefunden ;)

Zum Thema carpe diem!

Worüber man wirklich nachdenken sollte!
An der Geschichte ist was Wahres dran!

Zur Info: es dauert nur ca. 2 Minuten es zu lesen. Nimm
Dir die Zeit!
Einfach mal zum Nachdenken ....

Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und
holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus.
Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit
Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die
Seide und die Spitze.
"Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren.
Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es
für eine besondere Gelegenheit aufbewahren.
Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!" Er
näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen
Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden.
Seine Frau war gestorben.

Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahre nichts für einen
besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer
Anlass." Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben
verändert. Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und geniesse die Landschaft,
ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen
Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit.
Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von
Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.
Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze
täglich meine Kristallgläser.
Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den
Supermarkt zu gehen.
Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust
darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben.
Sätze, wie z. B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser
Tage ...." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.
Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen,
hören und machen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes
gemacht hätte, wenn sie gewusst hatte, dass sie morgen nicht
mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen).
Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und engen Freunde
angerufen hätte.

Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen,
um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu
entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen
gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden,
wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch,
gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, ist denen ich mich "an
einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen sollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an
einem dieser Tage" schreiben wollte.

Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben,
wie sehr ich sie liebe.
Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude
und Lacheln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder
Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute
ist etwas Besonderes.
 
Werbung:
das habe ich mal als kettenmail erhalten @janina :D ich finds super! so echt zum nachdenken! man ist so drinnen in den geshcihten genial! :)
 
die bringen einem alle zum nachdenken...*nachdenk* und sie haben recht. sie sind aber sehr schön geschrieben und machen irgendiwe traurig.
 
+heul+

Einst Geboren


Vor vielen Jahren wurde sie geboren, erblickte mit leuchtenden Augen die Welt, sie sah ihre Mutter erwartungsvoll an, obwohl sie noch keine Details erkennen konnte. Auf den Armen der Mutter fühlte sie sich wohl, auf den Armen der Mutter hatte sie ein lächeln im Gesicht. Bald schon bekam sie einen Namen, man nannte sie Luciana (kein realer Name des Mädchen). Einige Tage später ging es nach Hause. Ein Zimmer war schon eingerichtet und es begann der normale Alltag. Die Eltern arbeiteten abwechselnd, die Windeln wurden gewechselt, das Kind wurde gewaschen. Bald schon kam sie in die Grippe und wurde dort jeden Tag versorgt. Bis zu ihrem 4ten Lebensjahr.

Es ändert sich alles


Als ihre Schwester vier Jahre später das Licht der Welt erblickte, bis an jenem Tag war Luciana glücklich. Es dauerte von da an nur noch 2 ganze Jahre, in jenen Jahren war nicht viel los, sie kann sich kaum an irgendetwas Schönes erinnern. Als sie nun 6 Sommer überstanden hatte, fing es an. Erst ganz langsam und nur ab und an, später immer mehr. Sie war das Böse, ihre Schwester der Engel, nie glaubte ihr jemand wenn sie sagte "sie war es nicht", immer zeigte die Schwester auf sie, wenn sie gefragt wurde, und schaute dann zu wie sie Schläge bekam. Es ging weiter, aus Angst sagte sie nichts. Sie wurde 7 Jahre alt.

Die Schule


In jenem Jahr wurde sie eingeschult, sie wurde eine super Schülerin, schrieb einsen, wurde gelobt, hatte in der Schule ihre Aufgaben, es fing an als sie Brikateleiter wurde, später wurde sie Klassensprecher, dann bekam sie die Aufgabe die Wandzeitung der Schule zu pflegen, sie wurde zum besten Altpapiersammler der Schule, und sie kam in den Freundschaftsrat, später wurde sie dort gewählt als Appelstellvertretung, ihr Aufgaben nahm sie immer sehr ernst und machte sie sorgfältig, immer mehr wurde sie von den Lehrern und Schülern akzeptiert, hatte viele Freunde und zum Schluß fuhr sie sogar zum Pioniertreffen, die höhste Ehre die ein Pionier zu DDR-Zeiten bekommen konnte. Doch die Schläge frasen sie auf, schon fast täglich, wenn nur einmal ein Glas runterfiel, schlug der Vater zu. Sie hielt sich die Hände über den Kopf, keine Worte aus ihrem Mund, nur die Tränen in den Augen. Schläge auf den Rücken, der Rücken fast schon eine Trommel für den Vater, Drohungen mit Küchenmessern, wenn sie schreien würde. Doch sie schaffte es immer wieder. Nie sagte sie etwas, ruhig blieb sie aus Angst. Und sie wurde Älter.

Der Abstieg


Bald schon war sie 13 Jahre alt geworden, ihre Leistungen liesen nach, sie wurde gewalttätig, fing an zu klauen, rauchte und trank Alkohol, und alles, alles nur weil sie mit niemanden über die Vorfälle redete, nein sie fras alles in sich hinein, alles das was nun mittlerweile schon jeden Tag geschah, die Schläge, die Schreie, die silbernen Messer, mit denen er vor ihr Stand, sie wusste nicht mehr ein und aus. Sie traute sich nach der Schule nicht nach Hause, es wurde schlimmer, immer und immer wieder passierte es. Doch ein weiteres Jahr verging.

Die angebliche Erlösung


Gerade war sie 14 als ihr Vater nach einem Streit einen Herzinfarkt, sie hatte wieder einmal aus Rache 50 Mark aus seiner Tasche gestohlen, doch diesmal bemerkte er es, es gab Schläge, doch diesmal schlug sie zurück, irgendwann nach langen Diskussionen rannte sie zum Vorsaal, machte die Türe auf, rannte nach draussen und knallte die Türe hinter sich zu. Am Abend als sie nach Hause kam, sass ihre Mutter auf dem Sofa, sie fragte nach dem Vater, doch sie bekam zur Antwort, lass uns auf deine Schwester warten, also setzte sie sich zu ihr und wartete mit ihr. Als sie die Türe betrat, stand die Mutter auf, nahm beide in die Arme, und sagte in leiser, zittriger Stimme, bevor ihr die Tränen das Gesicht zerschnitten, das der Vater am Nachmittag verstorben sei.
Luciana, sie setzte sich, schaute beide lächelnd an, sprang auf, rannte die Treppe hinunter auf den Spielplatz, und schrie, ihr Vater ist tot, alle Freunde welche gerade da waren, schauten, und glaubten ihr kein Wort. Sie sprang umher, bis zum heutigen Tage, weiß sie nicht wo ihr Vater begraben liegt, bis zum heutigen Tage hat sie keine Träne vergossen, bis zum heutigen Tage hat sie ihm nicht verziehen, immer wieder sieht sie die erhobene Hand und die leuchtenden Messer, in Träumen und Erinnerungen.

Die Zeit ist reif


Kurze Zeit nach des Vaters Tod, ein wunderschöner Sommermorgen, in der Schule, an nichts schlimmes hätte sie in jenem Augenblick gedacht als es passierte. Sie hatte im zweiten Stock der Schule Unterricht, als es zur Pause klingelte. Sie machte sich auf den Weg in einen der anderen Klassenräume, wo ihre Freunde waren, doch an, an kam sie dort nie. Als ihr plötzlich ein Junge den Mund zuhielt und ein anderer sie in den Polizeigriff nahm, dachte sie an erster stelle es sei ein Scherz, doch der erste Eindruck täuschte. Ein Lehrer verfolgte das Geschehen, bis heute hat sie seine Blicke nicht vergessen. Die beiden trugen oder besser gesagt schleppten sie in das Erdgeschoss, dort gingen sie mit ihr in die Jungentoilette und dann kamen Minuten der Qual. Einer hielt sie fest, einer zog sie aus, er fing an sie zu "verwöhnen", er fing an in ihr zu spielen, er legte seine Lippen auf den ganzen Körper, sie war nicht in der Lage zu schreien. Nach und nach kamen Jungen, welche den Drang hatten ihren Durst wieder loswerden. Doch das schlimmste geschah, keiner half ihr, keiner sagte sie sollten aufhören, nein alle standen da oder machten einfach mit, bis schlussendlich acht Jungen um sie herum waren, sieben hielten sie fest, an Armen, Beinen, den Körper, den Mund, einfach alle Stellen, welche sich bewegten. Dies war jener Tag an dem sie ihre Unschuld verlor, nein nicht mit Liebe, nur mit Gewalt, wie sollte sie nun jemals lieben können? Ihre Erlösung war die Direktorin, als sie die Toilette betrat um nach den Rauchern zu sehen, wie jede Pause, noch heute kann sie sich an ihren Satz erinnern:
"Du musst nicht hier rauchen, es ist deine Schuld!"
Nach diesen Worten verlies sie den Raum. Zitternd lag Luciana nun da, langsam kam sie wieder zu sich, zog sich an und ging ohne eine Träne zu vergiesen in den Klassenraum zurück, doch an jenem Tag war sie schweigsam.

Es nimmt kein Ende


Nur einige Wochen später, als sie auf dem Weg nach Hause war, kamen zwei "Freunde" auf sie zu, fragten sie ob sie nicht Lust hätte noch ein wenig mit den Block zu gehen, zum unterhalten. Hätte sie zu jenem Zeitpunkt gewusst das es keine Freunde waren, wäre sie nicht mitgegangen, denn es passierte wieder. Die beiden zogen sie in ein Haus auf den Flur. Man fing an sie auszuziehen. Sie anzutätscheln, sie blieb wie beim ersten Mal ruhig, wehrte sich nur, doch hatte sie keine Chance. Bis bald, die Türe aufging, es trat ein Mann herein, er schnappte sich die beiden, das war ihre Chance, ohne Worte rannte sie davon, auf dem Weg zog sie sich halbwegs an. Sie kam nach einigen Minuten bei ihrer besten Freundin an, sie brach in Tränen aus, und es war das erste mal das sie irgendwem etwas erzählte. Doch beide schwiegen, Jahre schwiegen sie, aus Angst.

Das Ende


Noch in jenem Jahr, kam das Ende ihres besten Freundes, mit jenem hatte sie bisher alles geteil hatte, außer ihre Sorgen die sie seit Jahren hatte. An jenem Tag als sie zu ihm ging, hatte sie vor mit ihm ihre Wunden zu heilen, denn sie wusste nur er könne ihr helfen, er war der einzige Mensch, der soviel Vertrauen in sie setzte, wie sie in ihn. Als sie vor der Haustüre ankam, drückte sie den Klingelknopf, die Mutter ging ran, sie meinte nur leise, das sie nach oben kommen solle. Also machte sie sich über die Treppen auf den Weg nach oben. Dort angekommen, fand sie die Mutter in Tränen vor. Langsam tritt sie an sie heran. Die Mutter erzählte ihr alles, er hätte keinen Mut mehr zum Leben gehabt, aber warum er hatte doch eine beste Freundin, mit der er über alles reden konnte. Luciana brach in Tränen aus, jene zerschnitten ihr Gesicht, welches vom Schmerz erfühlt war. Einige Monate später schrieb sie etwas nieder.


Ich sitze hier
Einen Brief in der Hand
Der Körper zittert
Die Tränen fließen
Wie Blut aus meinen Augen


Ich erinnere mich
an meinen besten Freund
Er nahm sich das Leben
WARUM ?
Er wollte nicht mehr sein.


Wie ich auch
Doch ich bin feige
Zu feige um zu sterben
Zu feige ein leuchtendes Messer in die Hand zu nehmen
und mich zu töten


Ich lese den Brief
den er mir ganz liebevoll schrieb
mit der Überschrift:
'Anything for Love'
Und dem Ende:
'Wach auf, ich bin nebenan!'


Ich zittere am ganzen Körper
Ich hab einen leeren Kopf
und trotzdem schießen viele Gedanken durch
Ich weine
Und ich frage mich:
WARUM ER ?


Ich lege den Brief aus der Hand
Und meine Gedanken an ihn lassen mir keine Ruhe mehr
Völlig leer sitze ich nun da
Und weiß:
Ich werde ihn nie wieder sehen
WARUM ?


Er war mein bester Freund
Ich werde immer an ihn denken
Werde ihn nie vergessen
Werde ihn in meinem Herzen tragen
Und keinen Anderen an seine Stelle setzen


Ich möchte ihm noch einmal sagen:
'Danke das du immer für mich da warst !'
Und ich frage mich:
'Warum war ich nicht da, als du mich brauchtest!'
Ich war nicht da - WARUM ?


Du warst doch erst 27 Jahre jung
Du hattest den TOD nicht verdient
Doch du hast dich so entschieden - WARUM ?
Wir konnten doch über alles reden
Ich will dir noch eines sagen:
'Ich vermisse dich !'


Warum hast du dich so entschieden ? - Warum ?
Ich kann es bis heute nicht verstehen
Und werde es nie verstehen
Höre mich und gib mir eine Antwort
WARUM ? WARUM ? WARUM ?


Doch bis heute hat sie keine Antwort darauf.
 
weiter gehts =(


Es hat nicht sollen sein


Endlich, endlich fand sie einige Monate später einen Jungen, welchen sie lieben lernte, welchem sie vertraute, es war ihre erste große Liebe, und es war ihre letzte wirkliche Liebe. Denn jenes Glück hielt nicht lange. Als sie von seinem Mopedunfall erfuhr, überlegte sie lange Zeit, ob ihr Leben wirklich noch Sinn habe, doch in jenem Moment stellte sie fest, das sie liebte, sie liebte ihr Leben, obwohl sie nicht wußte warum sie es liebte, aber sie liebte es, nie würde sie das tun, was ihr bester Freund zuvor tat, nie würde sie ihr eigenes Leben vollkommen ruinieren.

Der Friedhof


Auf dem Weg zu ihrer Lieblingskneipe, lief sie einem ihrer angeblichen Freunde über den Weg, beide liefen gerne über den ehemaligen Kinderfriedhof der Juden, oft gingen sie dort entlang und plauderten, an jenem Tag, bot er ihr an sie zu begleiten, natürlich lehnte sie nicht ab. Wie des öfteren gingen sie über den Friedhof, unterhielten sich und lachten gemeinsam. Doch, doch auf einmal war er ein anderer Mensch, er schmiss sie hin, in mitten der Brennesseln landete sie, er zog sie aus, sie konnte sich vor Schmerz nicht rühren, sie konnte aus Angst nicht weinen, ihre Blicke waren stumm, ihr Körper erstarrt. Er lies sich Zeit, bis er langsam zum Ende kam, er hatte das was er wollte, er war fertig und er hatte einen Mensch verletzt. Dann ging er davon. Sie zog sich an, und ging in jene besagte Kneipe um sich ihre Angst wegzutrinken. Doch diesmal blieb es nicht beim Schweigen, sie erzählte am nächsten Tag alles der Freundin, sie machten aus, wenn sie schwanger sei, würde sie anzeige machen, doch vorher nicht, aus Angst, bis heute weiß sie nicht ob sie es getan hätte wenn sie schwanger gewesen wäre.

Die Traumwelt


Jahre lang war sie nun in ihrer Traumwelt versunken, Jahre lang trank sie Alkohol, rauchte und nahm Drogen, Jahre sorgte sie dafür das die Realität nicht zu sehen ist. Partys, Joints, Bongs, Speed, LSD und Kokain machten ihren Körper kaputt. Ihre Lehre ging kaputt, die Prüfung nicht bestanden, doch irgendwann, irgendwann setzte sie sich ein Ziel, das Ziel ein neues Leben anzufangen, inzwischen waren alle ihre Freunde, die einzigen zu denen sie noch Vertrauen hatte gestorben, Unfälle, Gasvergiftungen und Selbstmorde, ihre Seele baumelt tief, ihre Wunden sind kaum zu heilen.



Aufgegeben

Und doch schaffte sie im Alter von 20 Jahren alles aufzugeben, was sie mehr kaputt machte, allein schaffte sie den Abstieg von Alkohol und Drogen, allein mit großem Willen ihr Leben zu ändern, von nun an freudiger zu werden, nicht alles negativ zu sehen. Seit jenem Tag an dem sie sich entschied, rührt sie nichts mehr an, versucht wieder zu lachen, versucht anderen Menschen ihr Vertrauen zu geben. Seit jenem Tag wurde sie wieder und wieder abermale verletzt, doch ist sie stärker geworden und findet sich damit ab, auch wenn es ihr immer und immer wieder das Herz bricht und eine Narbe hinterlässt.


Mittlerweile


Inzwischen ist sie in Behandlung wegen eines Traumas, sie versucht zusammen mit ihrem Psychotherapeuten, den sie als Freund ansieht, ihre Wunden zu flicken, wenn sie auch nie vollkommen heilen, sie versuchen tief im innersten nach dem Schönen der Jahre zu suchen, auch wenn sie wenig finden, sie versuchen ihr Schutzschild abzubauen und auf Menschen zu zu gehen, zu verstehen das es Menschen gibt, die für sie da sind.
Sie macht eine Umschulung, und hat sich vorgenommen nach dieser ihre Heimat zu verlassen um ein neues Leben zu beginnen, an einem anderen Ort zu einer anderen anderen Zeit, weit weg von den Erinnerungen, die sie täglich sieht.

Im Innersten hoffe ich sie wird es schaffen, beende ich die Geschichte der Angst, des Hasses, der Trauer ab, vielleicht wird irgendwann ein neuer Teil der Liebe, des Mutes und des Friedens entstehen...und vielleicht wird auch sie einmal wieder so vertrauen können, wie es auch andere tun, aber vielleicht wird auch sie wieder eine große Liebe finden, welche ihr die schönen Seiten des Lebens zeigt.
 
also ich find manche von den geschichten echt schlimm... besonders dieses tagebuch von dem ungeborenen kind... das tod einer unschuldigen kannte ich auch schon. und das von phoebs *brr* da schüttelts mich regelrecht, vor allem weil das denk ich mal nicht wirklich unmöglich ist. ich find diese situation irgendwie ziemlich realistisch.
grausam, wenn man diese geschichten liest und sich vorstellt, dass das wirklich passiert ist... dann leb ich doch lieber in meiner klischeehaften, kleinen idyllischen familie (in der es hin und wieder auch mal krach gibt ;) )

SANDY
 
Ich finde die voll cool. Ich weiß nicht aber nachdem ich diese ganzen gelesen habe, habe ich irgendwie voll das schlechte Gewissen, weil ich nicht immer nett zu meiner Mutter bin.
 
hier noch eine geschichte zum nachdenken:

In schweden wollte ein junges paar vor vielen jahren einmal seine liebe besiegeln und den heiligen bund der ehe eingehen, sich ein nest bauen und kinder haben. friede und liebe sollte ihr haus bewohnen, doch ein paar tage vor der heirat verließ der junge mann seine schöne braut und ging in einen stollen. als wäre die frage nach einwänden zu ihrer hochzeit gestellt worden, meldete sich der tod und der stollen brach über dem jungen mann ein.
nach 50 langen jahren, in denen die welt sich wandelte gruben erneut bergarbeiter in diesem stollen und fanden die leiche des mannes, durch eisenvitriol durchdrungen aber unverwest und noch in ihrer jugendlichen schönheit wieder. keiner konnte sich nach dieser zeit an den jüngling erinnern, doch in dem herzen seiner damaligen braut flammte immernoch das feuer ihrer liebe.
sie kam zu dem stollen und sah ihn, der ihr nicht einen tag älter vorkam - sich selbst nach 50 jahren gegenüber. sie trugen ihn zu seinem grab doch es war eine fröhliche feier, fast wie eine hochzeit, denn sie versprach ihm, ihm bald in das ewige zu folgen.



wenn man bedenkt das es eine wahre geschichte ist finde ich sie sehr traurig :/
 
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Hi!!!
Die mit dem Gott fand ich auch noch sehr gut, regt richtig an, und die von FIrstEvil auch!!! Finde diese Geschichten echt gut!! Ich kenne leider keine einzige geschichte... Und lese die hier, zum ersten mal!!!
lg Natalya
 
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