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[Charmed] - Kitty - Eine dunkle Vergangenheit

Wow der Teil war wieder spitzenmäßig :D !

Nur bin ich jetzt etwas verwirrt, bei den vielen Namen :tot:

:lol: Aber ge- und beschrieben war der Teil wieder super gut :zustimmen!

Zu deiner Frage: Mir ist es egal! Aber wäre glaub ich doch lieber für die kleinen vielen Teile :)
 
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Ein schöner neuer Teil, der in mir immer mehr Interesse nach den ganzen Hintergründen der Geschichte weckt ;) Gut geschrieben!

Und wegen den Teilen... ich kenn die Sache mit der Schule nur all zu gut und ich denke, du solltest es einfach so machen, wie es dir am besten passt. Ob mal ein längerer oder kürzerer Teil kommt, das ist ja nicht so schlimm.
Mach es, wie es am besten für dich ist :)
 
HM, dann werd ich wohl deinen Vorschlag annehmen, Elenia! :D

Es geht wieder weiter, ich hoffe, dass euch auch dieser Teil gefällt!


Katie holte noch einmal tief Luft. „Also, an dem Tag, an dem der Krieg begann, da hat Elisabeth versucht mich zu retten. Sie brachte mich so weit wie es nur ging von hier fort. Es hat geregnet und es war ziemlich nebelig.“ Bis jetzt hatte sie die Wahrheit gesagt. „Dann war ich plötzlich alleine und von meiner Schwester war keine Spur zu sehen.“ Katie schaute zu ihrer Schwester hinüber, die neben ihrer anderen Schwester Lily saß und sie mit verschleierter Mine anstarrte. „Ich habe eine Weile an der Stelle gewartet, in der Hoffnung, Elisabeth wiederzufinden. Aber sie kam nicht mehr zurück.“ Katie stockte kurz. „Stattdessen kam jemand anderes … Jonathan Russell ist gekommen. Er war Clanoberhaupt und war mit einigen von seinen Gefolgsleuten jagen. Sie haben mich mit zu ihnen nach Hause in den Westen genommen. Russells Familie hat mich bei sich aufgenommen.“ Nervös blickte sie ihrem Vater in die Augen. Allmählich viel ihr das Lügen ein wenig leichter. „Und dann? Wieso haben sie dich nicht zurückgebracht?“, fragte Sarah spitz nach. „Russell und sein gesamter Clan wanderten nach wenigen Tagen, nachdem sie mich aufgenommen hatten nach … Amerika aus. Und ich mit ihnen. Russell meinte, da wäre ich auch sicherer vor dem Krieg. In Amerika … da haben wir dann ein Land besiedelt und ein kleines Dorf gegründet. Seine eigene Tochter Piper war nur drei Jahre älter als ich und wir freundeten uns sehr gut an. Vor fünf Monaten bekam sie ein Baby, er heißt Wy … ähm … Matthew. Ja, Matthew.“ Beinahe hätte sie Wyatt gesagt, aber dieser Name wäre hier äußerst seltsam gewesen. Katie wiegte Wyatt sorgsam in den Armen. „Piper wollte mit ihrem Mann und ihrem Kind nach Schottland zurück, und auch ich wollte zurück zu meiner Familie. Aber in der Nähe des Feenhügels wurden wir überfallen … Piper und Leo wurden … ermordet …“ Ein dicker Kloß machte sich in Katies Hals breit und sie blinzelte rasch einige Tränen weg. Sie schniefte und fuhr fort: „Ich … ich bin mit Matthew auf den Hügel hinauf gerannt und befand mich beim Steinkreis. Und dann kamen Rupert, Thomas und William und haben mich mit hierher genommen …“ Nun rannten ihr die Tränen über das Gesicht und Gabrielle stand auf und hastete um den Tisch herum auf ihre Tochter zu. „Gabrielle, halt!“, rief ihre Mutter aufgebracht. Gabrielle drehte sich zu Sarah um. Auch sie weinte. Sie war so froh, ihre jüngste Tochter wieder zu haben und da verbot ihr ihre Mutter doch glatt, sie dürfe nicht zu ihrer Tochter! „Ich will erst hören, ob sie auch ihren ganzen Namen weiß,“ sagte Sarah. Keiner der vielen Gäste verstand diese Anspielung, doch Gabrielle wusste, was sie meinte. Katie hatte noch einen zweiten Namen, von dem niemand außer Gabrielle, Marc, Sarah und Katie selber kannten. „Katherine Elena Warren“, sagte Katie und ihre Mutter viel ihr gleich um den Hals. Elena. So sollte Katies große Schwester heißen, aber sie starb nur wenige Stunden nach ihrer Geburt. Marc ging ebenfalls zu seiner Tochter und alle Gäste freuten sich, dass Marc und seine Frau ihrer verlorene Tochter wieder hatten. Auch Katie freute sich, in den Armen ihrer Mutter zu sein, aber Wyatt hatte keinen Vater mehr, er war tot, und keine Mutter mehr, sie war in einer anderen Zeit. Katie würde für immer Schuldgefühle haben, dass wusste sie jetzt schon. Sie drückte Wyatt ein wenig fester an sich und strich ihm übers Gesicht. Ihre Mutter ließ sie endlich los und da wurde sie auch schon von ihrer Schwester Lily umarmt. „Lily!“, sagte sie erfreut und schon liefen ihr wieder Tränen über die Wangen. Ihre einzige Schwester, die sie noch hatte. Elisabeth war nicht mehr ihre Schwester. Sie war es nie gewesen.

~​


Ist zwar wieder nicht besonders viel, aber etwas :D

Lg, Kallisto :hase:
 
Yeah das nenn ich eine gute Ausrede :D

Sehr gut geschrieben :zustimmen!

Ja, mach es so wie's dir passt - das ist wirklich die beste Lösung :)

Bin gespannt was nun passiert, wo sie endlich wieder daheim ist...;)
 
Wieder ein wunderschöner, sehr gelungener Teil.

Beim ersten Durchlesen kam ich zwar mit den Namen etwas durcheinander, aber jetzt hab ichs dann langsam ;)
Echt gut geschrieben... ich hatte richtig Mitgefühl mit dem armen Wyatt.
Also schreib mal schnell weiter (natürlich nur, so schnell es geht :))
 
hi!!
ich habe mir einmal die geschichte durchgelesen und ich finde sie wirklich spannend!!! freu mich schon auf neue teile!!!
 
So, jetzt gehts endlich weiter!
Das ist jetzt der letzte Teil dieses Kapitels:



Sarah stand die Wut auf Katie sichtlich ins Gesicht geschrieben. Zornig hastete sie aus dem großen Saal, gleich gefolgt von ihrer Enkelin Elisabeth. Niemand schenkte den Beiden Beachtung, denn alle freuten sich gemeinsam für das Glück des Burgherren und der Burgherrin. Katie wurde noch immer in den Armen ihrer Mutter hin und her gewiegt. „Mein Baby ist wieder da, mein kleiner Liebling …“, flüsterte Gabrielle immer wieder in das Haar ihrer Tochter. Katie erwiderte die Umarmung ihrer Muter, doch Wyatt hatte offensichtlich etwas dagegen. Katie löste sich aus der Umarmung ihrer Mutter, die ihr Wyatt abnahm. Augenblicklich flog Lily ihrer kleinen Schwester Katie um den Hals. „Wir müssen dringend miteinander reden“, flüsterte Lily Katie so leise zu, dass keiner es verstehen konnte. „Ich hab dich vermisst, Katie!“ Anschließend wurde Katie auch noch von ihrem Vater liebevoll umarmt.
Katie setzte sich zwischen Lily und ihre Mutter. Marc erhob sich zu seinem Volk. „Heute ist für mich ein unglaubliches Wunder geschehen. Meine Tochter ist zurückgekehrt. Und dafür bin ich sehr dankbar. Nur weiß ich nicht, wem ich danken soll.“ Gelächter machte sich breit und alle entspannten sich allmählich. Marc fuhr fort: „Vielleicht sollte ich ja dem kleinen Matthew danken. Auch wenn er noch so ein kleines Kerlchen ist.“ Wyatt, der auf Gabrielles Schoß saß, lachte glücklich auf und griff nach Gabrielles Gesicht. Katie lächelte, doch in ihrem Inneren machte sich ein Gefühl der Hilflosigkeit breit, ein Gefühl, dass unbeschreiblich war. Sie versuchte, den Mord an Leo zu vergesse, doch sie schaffte es nicht wirklich. „Nun, auf jeden Fall ist dies ein wirklicher Anlass, diesen Tag zu feiern! Auf unser aller Wohl!“ Marc endete und hob seinen Kelch, der mit süßem Rotwein gefüllt war. „Und auf meine Tochter!“ Jeder hob seinen Becher mit Wein und brüllte lautstark: „Auf Katie!“
Es wurde gefeiert, Musik gespielt, getanzt und gelacht. Alle aßen, bis sie mit einem kugelrunden Bauch in ihrem Stuhl saßen und den Geschichten der anderen lauschten.
Wyatt schlief auf dem Schoß von Gabrielle ein, die ihn beobachtete, wie wenn er ihr eigener Sohn wäre. Vielleicht dachte sie auch in diesem Augenblick an ihren eigenen Sohn, den sie im selben Zeitraum verloren hatte wie Katie.
Katie selbst saß auf ihrem Platz und beobachtete eine Weile, wie ihre große Schwester mit einem jungen Mann flirtete. Sie grinste und nahm einen Schluck von ihrem Wein. Nachdenklich stellte sie ihren Becher wieder hin und senkte den Blick. „Entschuldigen sie, Katie?“ Katie sah auf. Vor ihr stand der Junge von heute, William, der sie auf seinem Pferd mit nach Hause gebracht hatte. „Ja?“, fragte Katie. Ihr fiel auf, wie William sich nervös an seinem Hinterkopf kratzte. „Ähm, würden sie bitte mit mir … tanzen?“, fragte er verlegen und errötete ein wenig. Katie schenkte ihm ein Lächeln und stand auf. „Gerne!“ William führte sie zu den anderen tanzenden Leuten. William führte Katie, die noch nie zuvor getanzt hatte. Während sie tanzten, musterte Katie William. Vom ersten Augenblick an, als sie ihn sah, hatte sie ein ganz komisches Gefühl. Ihr wurde ganz warm, vor allem in ihrem Inneren. William sah gut aus. Er hatte rotbraunes, zersaustes Haar, das sich an den Enden lockte und wunderschöne tiefblaue Augen, einen muskulösen Körper und ein zauberhaftes Lächeln. Da erkannte Katie, dass er derjenige war, mit dem sie ihr Leben teilen wollte. Für den sie ihr Leben riskieren würde. Genauso wie es bei Piper und Leo war.

Spät in der Nacht, als das Fest zu Ende war, ging Katie in das Zimmer, dass sie als kleines Kind schon hatte. Es hatte sich nicht viel darin verändert. Ihre Mutter sorgte für Wyatt, der im Zimmer von ihren Eltern schlief. Katie öffnete das große Fenster. Ein Windstoß pfiff durch den ganzen Raum und löschte alle Kerzen aus. Im Dunkeln stand Katie nun vor dem Fenster und starrte hinaus in die tiefschwarze Nacht.
Jetzt ist es wohl so weit. Ich kann die Vergangenheit hinter mir lassen, aber ich werde Sarah und meiner Schwester das Handwerk legen. Und vielleicht auf irgendeinen Weg den kleinen Wyatt zurückbringen. Irgendwann wird mir auch dass noch gelingen.

~*~
 
Toller Teil, so wie die Anderen auch...:D

Mehr kann ich gar nicht schreiben :lol:

Ich hoffe es kommt bald die Fortsetzung! :zustimmen
 
Eine gute neue Fortsetzung. Schön geschrieben... mir gefällt vor allem der Teil, wo Katie mit William tanzt, der ist wirklich gut geworden.

Aber ich denke auch mal, dass die mächtigen Drei wohl nicht die ganze Zeit untätig bleiben werden... ich bin also mal gespannt, was sich in dieser Richtung tun wird.
 
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