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Eine winzige Handlung in der Vergangeneheit...

Dieses Thema im Forum "Fertige Geschichten" wurde erstellt von Miyasama, 6 September 2002.

  1. Miyasama

    Miyasama New Member

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    half way up to heaven...
    Also gut, hier ist der erste Teil. Aber auf eure Verantwortung...

    „Schnell Prue, den Zauberspruch!“, schrie Piper Richtung Dachboden, während sie verzweifelt versuchte einen Dämon erstarren zu lassen. Phoebe griff ihn immer wieder mit Kickbox-Tritten an, welche jedoch keine große Wirkung zeigten. Da wurde es Ruther zu bunt. Er schmiss eine Energiekugel Richtung Phoebe. Dank ihrer Zauberkraft, dem Schweben, konnte sie noch so halbwegs ausweichen, sodass sie von dem Ball nur gestreift wurde. Doch das reichte aus um sie ohnmächtig in eine Ecke zu befördern. „Beeil dich!“, rief sie hinauf. Ruther kam immer näher. Schließlich wusste sie sich nicht mehr zu helfen, nahm eine Blumenvase und schlug sie ihm über den Kopf. Ruther schwankte ein bisschen, schüttelte sich dann und setzte seinen Weg weiter fort. Währenddessen war Prue fertig geworden und eilte zu ihren Schwestern. Sich den brummenden Schädel halten setzte Phoebe sich auf und krabbelte zur Stiege hinüber. Als Prue die Treppe hinunter stürzte, erkannte sie die gefährliche Situation sofort. Mit einer wütenden Handbewegung schleuderte sie Ruther durch eine Wand, wonach er dann benommen liegen blieb. „Ich hab ihn.“, Prue schwenkte einen Zettel durch die Luft.
    „Ihr Mächte der Geister aller Erden,
    von diesem Dämon befreit wir nun werden.
    Verlieren ist ein Kinderspiel,
    zu gewinnen bedarf es jedoch viel.“, lasen sie von dem Zettel ab. Dazu hatte Prue noch ein Säckchen voller schwarzem Pulver auf ihn geworfen. Es rauchte und aus einer Staubwolke entstieg Ruther. „Ihr seid machtlos gegen mich, Hexen.“, grinste er. „Aaah.“, Piper hob instinktiv die Hände. Mit einem Schrei zeriss es ihn in tausend Stücke. „Oh, gut.“, meinte sie. „Meine neue Kraft ist echt nützlich.“ Prue und Phoebe verdrehten die Augen. „Schon gut. Wir wissen ja, dass sie dir gefällt.“, sagte die Jüngste mit einer abfälligen Handbewegung. Piper grinste und umarmte ihren Schwestern. Plötzlich erschien eine helle Lichtkugel, in welche die drei Schwestern gesogen wurden. „Aaaaaah, Hilfe.“, schrie Phoebe, während Piper und Prue verzweifelt mit den Füßen strampelten. Dann war es nur noch dunkel.

    Freu mich über jede Kritik...

    Bussi, Saph
     
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  2. Miyasama

    Miyasama New Member

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    @Piper007: Die Geschichte is schon fast fertig, mir fehlt nur mehr der Schluss. Und bis ich den hab, werd ich euch die Geschichte Häppchenweise servieren.. :D  :eyes:

    Also, weiter gehts:

    Piper erwachte als erstes wieder. Sie sah sich um. „Wo zum Teufel sind wir hier?“, fragte sie sich. Während sie sich suchend umblickte, stellte sie fest, dass sie auf einem Himmelbett lag. „Prue, Phoebe.“, sie rüttelte die beiden an den Schultern. Gähnend setzten die zwei sich auf. „Wo..“, begann Phoebe, wurde aber von einer Stimme unterbrochen. „Ihr seid dort, wo ihr nie hin durftet.“, meinte jemand, der eine silberfarbene Kutte trug. „Sie meinen...?“, fragte Prue und der andere nickte. „Ich bin ein Mitglied des hohen Rates. Mein Name ist Timotheus.“, stellte er sich vor. Seine Stimme klang jung und unter der Kapuze lugte ein braunes Haarbüschel hervor. „Wir sind..“, begann Phoebe, als Timotheus sie unterbrach. „Ich weiß, wer ihr seid. Prue, Piper und Phoebe, die mächtigen drei Halliwells, richtig?“, er deutete auf die drei Schwestern. Die nickten nur stumm. „Na dann, kommt mal mit.“, forderte er sie auf und führte sie zu einer Tür. Langsam standen sie auf und folgten Timotheus. Sie gelangten in einen großen Saal mit Marmorsäulen. Mitten drin stand ein langer Tisch, an dem Personen in den verschieden farbigsten Kutten saßen. Timotheus machte vor einem älteren Herren einen Knicks und begann dann zu sprechen: „Hier sind die mächtigen Drei.“ „Danke, Tim.“, bemerkte der kurz und wandte sich dann ihnen zu. „Ihr werdet euch sicher fragen, warum ihr hier heroben seid. Lasst es mich erklären. Ihr habt in den letzten Jahren viele gefährliche Dämonen besiegt und das, obwohl ihr oft abgelenkt wurdet. Da Ruther der 100. Dämon war, den ihr vernichtet habt, dachten wir, dass ihr eine Belohnung verdient habt.“ Prue und Piper sahen sich erstaunt an, nur Phoebe grinste breit. „Dürften wir erfahren, um was für eine Art von Belohnung es sich handelt?“, fragte Piper unsicher und blickte den Alten gespannt an. „Wir haben lange überlegen müssen, bis uns etwas geeignetes eingefallen ist. Doch schließlich haben wir es gefunden: Jede von euch, darf einen Tag noch einmal erleben und ihn durch eine einzige Handlung beeinflussen.“, meinte er und lächelte, als er die verdutzten Gesichter der drei Frauen sah. „Haben wir dort auch unsere Kräfte?“, wollte Prue wissen. „Auf alle Fälle.“, entgegnete der Alte. „Wissen die anderen zwei, dass die Dritte aus der Zukunft kommt?“, fragte Piper. „Nein.“ „Dürfen wir es ihnen erzählen, ohne dass sich das auf die Handlung auswirkt?“, kam es von Phoebe. „Mh.... Meinetwegen. Ihr habt jetzt eine Stunde Zeit euch zu überlegen, welchen Tag ihr noch einmal erleben wollt. Tim?“, mit diesen Worten entfernte er sich hoheitsvoll und überließ es Tim die drei zurückzuführen. Dieser öffnete die Tür und ließ sie hinein. Sie hörten das „Klick, klack!“ eines Schlüssels und Schritte, die sich entfernten. „Was soll das denn? Haben die etwa Angst, dass wir uns davon machen?“, meinte Prue verärgert. Phoebe zuckte mit den Schultern, doch Piper erklärte: „Nein. Aber sie wissen wie neugierig wir sind und wahrscheinlich haben sie Angst, dass wir uns davon schleichen, um alles zu erkunden.“ „Genau, Darling.“, hörten sie eine Stimme sagen. „Leo? Was tust du denn hier?“, Piper kam auf ihn zu und gab ihm einen Kuss. „Der ältesten Rat hat mich gebeten,  euch zu begleiten, falls etwas schief gehen sollte.“, antwortete er und ließ sich aufs Bett plumpsen. „Überlegt euch gut, wohin und was ihr dort tun wollt.“, mahnte er noch. „Warte mal, das heißt also, dass Leo mit uns zurück geschickt wird und auch wenn wir dich damals noch nicht kannten, kennen wir dich jetzt dann, oder?“, überlegte Prue. Leo nickte. Phoebe legte sich auf das Bett und begann zu grübeln. Piper lehnte ihren Kopf an Leo’s Schulter und überlegte auch. Prue stiefelte gedankenverloren im Zimmer herum, nur manchmal blieb sie stehen, um den Kopf zu schütteln. Die Bedenkzeit verging viel zu schnell und schon stand Tim wieder vor der Tür. Sie wurden wieder zu dem Alten gebracht, der sie herzlich empfing. „Also, wer von euch will beginnen.“, er blickte sie fragend an. „Ich.“, entschlossen trat Prue einen Schritt vor. „Okay. An welchen Tag willst du zurück geschickt werden?“, wollte der Alte wissen. „An den Tag, an dem Andy gestorben ist.“, entgegnete sie hart. Piper und Phoebe blickten sie besorgt an. „Macht euch keine Sorgen. Leo ist bei mir.“, lächelte sie. „Bereit?“, der Alte hob die Hände. Prue nickte kurz, warf einen letzten Blick auf ihre Schwestern und sah ihn entschlossen an. Eine Art Wirbelwind ließ sie und Leo verschwinden. „Sie ist weg.“, sagte Phoebe traurig. „Hier.“, der Alte deutete auf eine Marmorplatte. „Da könnt ihr sie beobachten.“

    Komme abends wieder... Bis dann.

    h.e.a.g.d.l.

    Bussi, Saph
     
  3. Miyasama

    Miyasama New Member

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    Klar bedeutet mir das viel, Jodie, besonders von dir :lol:

    Also weiter gehts..

    Prue erwachte an einem sonnigen Mittwoch mit dem Wissen, dass Andy heute sterben würde. Zuerst musste sie Piper und Phoebe davon überzeugen, dass sie aus der Zukunft kam und wusste, wie der Tag ablaufen würde. Schnell zog sie sich an und lief die Stufen hinunter. „Piper, es ist erst halb acht. Was suchst du denn schon so früh im [`quake]?“, hörte sie Phoebe ins Telefon sagen. „Morgen.“, grüßte Prue. „Morgen.“, kam es von Phoebe zurück. „Sag Piper, sie soll sofort herkommen. Es ist wichtig.“, sagte Prue bestimmt und als ihre Schwester sie fragend anblickte nickte sie kräftig. „Äh, Piper? Prue will, dass du sofort kommst. Es ist wichtig. Mh.. nein jetzt. Okay, bye!“, mit diesen Worten legte sie auf. „Was ist los?“, fragte sie Prue. „Mr Henderson’s Wagen wird gleich beschädigt.“, entgegnete diese kurz. Phoebe spähte aus dem Fenster und sah tatsächlich, was Prue gesagt hatte. „Okay, was ist los?“, fragte sie noch einmal und diesmal bestimmter. „Wenn du die Zeitung in die Hand nimmst, wirst du eine Vision von Andy’s Tod haben. Ich bin hier um ihn zu verhindern.“, antwortete Prue und drückte Phoebe die Zeitung in die Hand. Sie presste die Augen zusammen und es durchzuckten sie Bilder. Was Prue gesagt hatte, stimmte. Sie sah, wie sie und Piper ihm die Augen zumachten. „Was heißt, du bist hier um ihn zu verhindern?“, wollte Phoebe wissen. „Ich komme aus der Zukunft. In meiner Zeit lebt Andy nicht mehr, weil er von Rodriguez getötet wurde.“, erklärte Prue. „Dem Kerl von der Dienstaufsicht?“, warf Phoebe ein. Prue nickte. „Ich muss Andy warnen. Du erzählst Piper alles, okay?“, sie schnappte sich ihre Jacke. Phoebe schüttelte den Kopf. „Ich weiß ja gar nicht ob du wirklich Prue bist.“ Prue stockte, doch dann ließ sie mit einer kleinen Handbewegung die Türe aufspringen. „Na, glaubst du mir jetzt?“, meinte sie lächelnd. Phoebe nickte.
    Ihr Herz klopfte wie verrückt, als sie sich auf den Weg in den Park machte. Sie würde Andy nach langer Zeit wieder sehen. Zwei Jahre, zwei lange Jahre hatte sie sich nach ihm gesehnt, sein Lachen, seine sanften Küsse, seine strahlenden Augen vermisst und in wenigen Minuten würde sie ihm gegenüber stehen. Er wartete auf sie unter einem Baum. „Prue!“, er sah sie schon von Weitem und winkte ihr zu. „Andy.“, flüsterte sie fast tonlos und stürmte ihm entgegen. „Oh, Andy! Ich bin so froh, dich zu sehen.“, Prue warf sich ihm um den Hals und drückte ihn ganz fest an sich. Verdutzt starrte er sie an. „Äh, Prue?“ „Oh, es tut mir Leid. Ich muss unbedingt mit dir reden. Ich bin nicht die Prue, die du kennst. Ich komme aus der Zukunft.“; begann sie zu erzählen. „Warum solltest du aus der Zukunft kommen?“, fragte er skeptisch. „Um deinen Tod zu verhindern.“, gab sie zur Antwort. „Bitte was?“, er blickte sie entsetzt an. „Ja, es ist wahr. Rodriguez war ein Dämon, der es auf uns abgesehen hatte. Du bist mit deiner Dienstpistole herein gestürmt um mich zu retten, doch er schleuderte dich gegen einen Kasten und du starbst.“, ihr liefen Tränen über das Gesicht. „Aber..“, er stockte. „Hättest du auch jemand anderen aus der Vergangenheit retten können?“, fragte Andy ganz plötzlich. Prue nickte und putzte sich die Nase. „Warum hast du dann nicht deine Mutter genommen? Oder jemand anders von deiner Familie?“, er sah sie verwirrt an. Prue holte tief Luft. „Ich habe gelernt ohne sie auszukommen. Wenn man erwachsen wird, braucht man seine Mutter nicht mehr so sehr. Außerdem kommt sie uns ab und zu als Geist besuchen. Aber ohne dich kann ich nicht leben. Du hast mich so geliebt, wie kein anderer es je können wird. Du hast mich so zärtlich im Arm gehalten, wie niemand anderer es tat. Du hast dich für mich entschieden und gegen deine Karriere, wofür du dein ganzes Leben gearbeitet hast. Du bist der einzige, den ich wirklich von ganzem Herzen liebe.“, während dieser langen Rede hatte sie zu Boden gestarrt, doch jetzt hob sie den Kopf und blickte ihm in die Augen. Andy lächelte glücklich. „Ich liebe dich auch.“, flüsterte er, bevor er sie an sich zog und leidenschaftlich küsste. „Ich habe dich vermisst.“, gestand sie und er nickte zur Bekräftigung. „Ich dich auch.“
    „Was ist denn los. Warum braucht ihr mich so dringend?“, verärgert schmiss Piper die Eingangstüre zu. Phoebe kam aus dem Wohnzimmer und begann die Lage zu erklären. „Bist du ganz sicher, dass es Prue war?“, fragte Piper, als sie geendet hatte. Phoebe nickte. „Also dann, müssen wir ihr helfen.“, seufzte sie und ging sich umziehen.


    Muss jetzt mit meinen Eltern zu so einem doofen Heurigen fahren...
    :sneaky2:  :sneaky2:

    Naja, ich schau später nochmal vorbei  :eyes:

    h.e.a.g.d.l.

    Bussi, Saph
     
  4. Miyasama

    Miyasama New Member

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    half way up to heaven...
    :blush: Danke für das viele Lob. Ich freu mich, dass euch meine Geschichte gefällt. Mittlerweile habe ich schon einen Schluss.
    Sorry, sind erst jez heimgekommen, hoffe ihr schlaft noch nicht...

    „Piper? Phoebe?“, rief Prue, als sie die Türe öffnete. Die zwei kamen die Treppe herunter. Phoebe trug das Buch der Schatten im Arm. „Hi Andy!“, sie blickte kurz auf. Auch Piper begrüßte ihn. „Also Rodriguez wird um 18:00 hier aufkreuzen. Sobald er 'reinkommt, lässt du ihn, Piper, erstarren. Dann sagen wir den Spruch auf und retten somit auch Andy. Alles klar?“ „Ääh, Prue? Hier im Buch steht nichts über Tempes oder einem Spruch, der die Zeit voran treibt.“, meinte Piper zerknirscht. „Oh, nein. Das waren bestimmt 'sie'.“, verärgert versuchte sie sich an den Spruch zu erinnern. „Ähm... Fluss der Zeit mach dich nun wieder auf die Reise... Dreh dich nicht länger nur im Kreise...“, überlegte sie laut. „Halt, stopp! Du darfst ihn noch nicht jetzt aufsagen.“, unterbrach Phoebe sie. „Gut, dann schreib ich ihn ins Buch hinein, das geht doch, oder?“, entgegnete Prue. Phoebe zuckte mit den Schultern und nickte nur.
    „Warum steht denn der Spruch nicht drinnen?“, entsetzte sich Phoebe und blickte den Alten verärgert an. „Sie hat schon durch mehrere Handlungen die Vergangenheit beeinflusst. Für jede zusätzlich Handlung, wird ihr ein Hindernis mehr in den Weg gelegt.“, erklärte dieser. Piper starrte weiter auf die Marmorplatte. „Er kommt.“, flüsterte sie mit Grabesstimme. Sofort wandte sich auch Phoebe wieder der Platte zu.
    „Ding, dong.“ Es läutete an der Tür. Andy versteckte sich hinter der Bank, während Prue die Türe öffnen ging. Mit einer kräftigen Handbewegung schleuderte sie Rodriguez über sich ins Haus hinein, wo Piper ihn mitten im Flug erstarren ließ.
    „Fluss der Zeit, mach dich nun wieder auf die Reise,
    dreh dich nicht länger mehr im Kreise!
    Schieb die Gegenwart voran,
    lass morgen heute sein, sodann!“, riefen die drei wie aus einem Munde. Der Zeiger ihrer Standuhr drehte sich auf kurz nach Mitternacht und draußen wurde es dunkel. Rodriguez Erstarrung löste sich und er krachte gegen die Wand. „Ihr miesen Hexen.“, fluchend stand er auf. „Du brauchst dir keine Mühe machen. Tempes ist besiegt und alleine hast du keine Chance gegen uns. Verschwinde.“, entgegnete Prue kalt. Rodriguez wandte sich zum Gehen. Kurz vor der Tür richtete er sich noch einmal sein Sakko zurecht. Skeptisch blickten Prue, Piper und Phoebe ihm nach. Erleichtert kam Andy hinter dem Sofa hervor und schlenderte zu den dreien hinüber. „Andy, nein!“, schrie Prue, die wusste, was gleich passieren würde. Auf einmal schleuderte Rodriguez einen Energieball zurück, der Andy traf, weil er sich vor Prue gestellt hatte. Er wurde in die Luft geschleudert und blieb regungslos am Boden liegen, während Prue, von der Kugel gestriffen, nur bewusstlos war. „Stopp!“, Piper hob die Hände und Rodriguez erstarrte. Phoebe holte ein Seil und fesselt ihn an einen Stuhl, während Piper nach Prue und Andy sah. „Oh, mein Gott.“, flüsterte sie, als sie seinen Puls fühlte. „Ist er..?“, fragte Phoebe schockiert. Piper nickte und ihre Augen füllten sich mit Tränen. „Prue wollte es verhindern, aber anscheinend ist es unabwendbar.“, meinte sie. „Das kann nicht sein. Sie wurde von höheren Mächten zu uns geschickt, um ihn zu retten und jetzt ist er wieder tot. Wir haben etwas falsch gemacht.“, Phoebe war untröstlich.
    „Oh nein! Andy ist schon wieder gestorben. Sie hat es nicht geschafft.“, Piper blickte traurig zu Boden (Wolken ;-). „Kommt sie jetzt zurück?“, fragte Phoebe den Alten. Doch der schüttelte den Kopf. „Erst, wenn sie wieder glücklich ist.“, antwortete dieser. „Und wie soll sie bitte glücklich sein, wenn sie Andy zum zweiten Mal verloren hat?“, warf Piper wütend ein. „Wartet doch erst mal ab, bevor ihr urteilt. Eure Schwester ist ein helles Köpfchen, ihre fällt sicher noch etwas ein.“, redete er beruhigend auf sie ein. Skeptisch wandten sich Piper und Phoebe wieder der Marmorplatte zu.
    Prue fand sich auf einer Hollywoodschaukel neben Andy wieder. Das kannte sie. Nein, es durfte nicht geschehen sein. Was hatte sie nur falsch gemacht? Sie hatte Andy für einen Tag wieder gehabt und nun musste sie ihr wieder verlassen. Wer konnte ihr jetzt noch helfen? Niemand. Oder doch? Da durchzuckte sie ein Gedanke. Leo war ihre Rettung. „Wie es aussieht, werde ich hierbleiben müssen, du nicht.“, hörte sie Andy sagen. „Du auch nicht! Deine Zeit ist noch nicht gekommen.“, mischte sich plötzlich jemand ein. „Leo?“, rief Prue fragend. Blaue Pünktchen setzten sich zu ihm zusammen. „Gott sei Dank!“, erleichtert umarmte sie ihn. „W-w-wer ist das?“, stotterte Andy. „Jemand, der dich zurückbringen kann.“, antwortete Prue. „Nimm meine Hände.“, forderte Leo ihn auf. Sie nickte ermunternd. Zögernd streckte Andy ihm seine entgegen. Leo ergriff diese und sie begannen zu leuchten. Schließlich verschwanden sie in einem goldenen Licht. „Prue? Prue! Komm zu dir.“, Piper rüttelte sie an ihrer Schulter. „Wo ist Andy?“, fragte sie sofort, als sie wieder zu sich kam. „Prue, etwas ganz Schreckliches ist passiert.“, begann Phoebe, als sie unterbrochen wurde. „Prue, Prue! Geht es dir gut?“, rief Andy und stürzte zu ihr hinüber. „A-aber.... du bist doch...!“, stotterte Phoebe. „Nicht mehr. Ein Engel hat mich gerettet.“, erklärte er ihr. Dann half er Prue beim Aufstehen. Er führte sie zu einem Sofa, wo er sich hinsetzte und sie in den Arm nahm. „Ich hatte solche Angst um dich.“, gestand Prue ihm. Er legte ihr einen Finger auf ihre Lippe. „Psst.“ Dann küsste er sie. Sie hätte ewig so da liegen können.

    Tja, bis morgen dann allerseits...

    h.e.a.g.d.l.

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  5. Miyasama

    Miyasama New Member

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    Ich poste gleich den nächsten Teil, weil ich erst morgen wieder komme..

    „Puuuuuuuh! Das ist ja gerade noch mal gut gegangen.“, stöhnte Phoebe auf. Piper nickte und lächelte. „Leo ist ein Schatz. Wann kommen sie denn zurück?“, richtete sie sich an den Alten. Dieser schnippte mit den Fingern und schon erschien ein Wirbel. Nachdem sich der Wind gelegt hatte, standen da drei Personen. Prue, die Andy fest umschlungen hielt und Leo. Piper stürzte auf ihren Mann zu und küsste ihn. „Hey, Sie sind ja der Engel.“, Andy deutete auf Leo. „Wie kann ich ihnen nur danken?“, meinte er glücklich. Leo winkte ab. „Prue ist zufrieden, dass ist Dank genug.“ „Hi Andy!“, begrüßte Phoebe ihn und fiel ihm um den Hals. „Du hast uns gefehlt.“, lächelte Piper und auch sie schloss ihn in die Arme. Glücklich nahm Andy Prue’s Hand in seine. Er fragte nicht, wo er war. Es war ihm egal, solange sie bei ihm war. „So, wer will als Nächste?“, unterbrach der Alte sie. Doch weder Piper noch Phoebe rührten sich. Dann jedoch kam die Jüngere ein Stück hervor. „Ich will an den Tag, an dem Cole Jenna umgebracht hat und ich ihm den Trank verweigert habe.“ Prue zog erstaunt die Augenbraue in die Höhe. „Phoebe!“, rief sie mahnend. „Ich weiß, was ich tue.“, entgegnete diese. Wiederum ließ der Alte einen Wirbelwind erscheinen, der Phoebe und Leo zu dem gewünschten Tag brachte.

    Phoebe erwachte traurig an einem herrlichen Herbsttag. Cole war bei der Bruderschaft, sie würden Verdacht schöpfen und ihn gefangen nehmen. Wie sollte sie verhindern, dass er Jenna tötete? Sie würde ihm diesmal den Trank nicht verweigern. Der Trank! Sie musste ihn noch fertig machen. Wie war das gewesen? Angestrengt versuchte sie sich an die Zutaten zu erinnern. Gedankenverloren ging Phoebe frühstücken. Prue war Photos schießen und Piper im Club. „Na das wird heute ein Tag werden.“, dachte sie gähnend und schenkte sich eine Tasse Kaffee ein.
    „Phoebe! Hilf uns.“, schrie Piper von der Treppe aus. „Nein, ich muss hier bei Cole bleiben. Du schaffst das schon.“, rief sie zurück. Piper beschloss den Rückzug anzutreten, erhob jedoch ihre Hände, um den Dämon zu stoppen. Prue hatte sie ja mit dem Bücherregal k.o. geschlagen, was sollte jetzt noch schief gehen. Mit einem Klirrer zersprang der Blumentopf einer Topfpflanze in tausend Stücke. Noch ein Versuch. Es zeriss das Glas der Lampe. Aller guten Dinge sind drei. Mit Konzentration und viel Mühe gelang es Piper, ihn explodieren zu lassen. „Ich hab’s geschafft.“, stolz blickte sie sich um, doch niemand hatte es gesehen. Prue war noch weggetreten und Phoebe am Dachboden. „Prue, komm schon. Steh auf.“, sie gab Prue eine Ohrfeige. Als sich diese stöhnend aufsetzte, hörten sie Phoebe plötzlich schreien.

    h.e.a.g.d.l.

    Bussi, Saph
     
  6. Miyasama

    Miyasama New Member

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    half way up to heaven...
    :blush: :blush: :blush: Danke, danke!  :D  Ich freue mich wirklich, dass euch meine Geschichte sooooo gut gefällt.
    Ähm, ich hab vergessen zu sagen, dass die Geschichte nach der Todesfee und vor dem Ende spielt... :blush:

    Aber jetzt geht's erst einmal weiter..

    Inzwischen war Reynor am Dachboden der Halliwells angekommen. Mit Energiekugeln setzte er sowohl Leo als auch Jenna außer Gefecht. Phoebe hatte sich rechtzeitig hinter einem alten Schrank verkrochen. „Balthasar. Ich wusste, dass du hier bist. Ich verzeihe dir deine Fehler, wenn du wieder zurück kommst.“, er versuchte Cole auf seine Seite zu locken. „Niemals.“, presste dieser zwischen seinen Zähnen hervor. „Auch nicht, für die Seele deines Vaters? Die Quelle wird sie freigeben, wenn du diese Hexe tötest.“, dabei holte er eine weiße Kristallkugel aus der Hosentasche und zeigte auf die ohnmächtige Jenna. Mit einem gezielten Tritt schlug Phoebe Reynor die Kugel aus der Hand und fing sie nach einem Überschlag geschickt wieder auf. „Cole ist nicht böse. Er gehört zu uns.“, sagte Phoebe bestimmt und stellte sich mit eingestützten Armen vor ihn hin. Bevor sie auch nur reagieren konnte, zog Reynor ein Messer und stach es ihr in den Bauch. Blutüberströmt sackte sie zusammen. „Nein, Phoebe.“, Cole verzog schmerzend sein Gesicht und verwandelte sich in Balthasar. „Was hast du ihr angetan?“, sprach er mit ungewöhnlich tiefer Stimme. Drohend kam er auf Reynor zu. Er packte ihn am Kragen und hielt ihn in die Luft. Mit großer Kraft schleuderte Balthasar ihn zu Boden und warf dann eine Energiekugel hinterher. Reynor begann zu brennen und verpuffte schließlich. „Phoebe, Cole, Leo! Macht die Türe auf.“, rief Piper von draußen und rüttelte an der Dachbodentür. Schnell verwandelte Balthasar sich zurück in Cole und lief zu Leo hinüber. „Wach auf! Du musst Phoebe heilen.“, er rüttelte ihn an der Schulter. Leo reagierte sofort, stürzte zu ihr hinüber und führte seine heilenden Hände über ihre Wunden, welche sich sogleich schlossen. Blinzelnd öffnete Phoebe ihre Augen. Prue deutete mit ihrer Hand gegen die Tür und ließ sie aufspringen. Dann eilte sie zu Jenna. Piper hingegen holte, nach einem Blick auf den Halbdämon, den Kelch mit dem blutrot gefüllten Trank. „Hier, trink ihn, schnell.“, mit diesen Worten reichte sie ihn Cole, der sich andauernd in Balthasar verwandelte und wieder zurück wechselte. Dankbar ergriff er den Kelch, doch er zitterte so viel, dass er etwas davon verschüttete. Schwerfällig erhob Phoebe sich, nahm ihm das Gefäß aus der Hand und flößte es ihm ein. Plötzlich begann Cole zu zucken, als würden Tausende von Blitzen seinen Körper durch strömen. Schließlich lösten sich lauter rote Fäden von ihm und sammelten sich über ihm zusammen. Mit einem lauten Knall verpufften sie dann endgültig. Jenna stand das Erstaunen ins Gesicht geschrieben. So etwas hatte sie noch nie erlebt. Leo hielt seine Frau fest an sich gedrückt und Prue saß gemütlich in einem großen Sessel. „Cole?“, vorsichtig näherte sich Phoebe dem am Boden liegenden Mann. Er drehte sich auf den Rücken, um ihr Gesicht sehen zu können. „Wir haben es geschafft.“, stöhnte er. „Ich bin meine Kräfte los.“, setzte er hinzu und versuchte zu Lächeln. Phoebe kniete sich neben ihm nieder und legte seinen Kopf in ihren Schoß. „Du bist stark.“, flüsterte sie ihm ins Ohr und küsste ihn. Er hatte ewig so daliegen können.
    „Wow. Echt toll wie Phoebs das gemacht hat.“, staunte Prue. Andy nickte zustimmend. Nur Piper starrte abwesend vor sich hin. Sie wusste noch immer nicht, welchen Tag sie noch einmal erleben wollte. Den, an dem sie sich von Leo getrennt hatte? Den, als Prue sich fast umgebracht hätte? Den, als...? „Nein, das ist alles nichts.“, dachte Piper niedergeschlagen. Plötzlich lächelte sie jedoch. Ihr Lächeln wurde zu einem Grinsen. Fröhlich widmete sie sich wieder der Marmorplatte und musste feststellen, dass Phoebe nicht nur Cole sondern auch Jenna gerettet hatte. „Können wir sie wieder haben?“, grinste Prue den Alten an. Durch ein Fingerschnippen standen Cole, Jenna, Phoebe und Leo im Saal. Jenna wurde von Tim nach unten gebracht. „Du bist die letzte.“, wandte der Alte sich an Piper. „Ich weiß. Ich will an den Tag, an dem wir unsere Mum verloren haben.“, entgegnete sie ruhig. Phoebe blickte sie überrascht und glücklich gleichzeitig an. „Du? Du willst Mum wieder holen?“, fragte sie Piper. „Ja, denn puncto Liebe habe ich ja nichts zu erledigen.“, gab sie zurück. „Kann’s los gehen?“ Der Alte holte zum dritten Mal den Wirbelsturm herbei, der dieses mal Leo und Piper verschlang.


    Gute Nacht.

    h.e.a.g.d.l.

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  7. Miyasama

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    Okay, okay... da habt ihr die Fortsetzung!!  :lol:  :D

    Piper erwachte an einem lauen Frühligsmorgen. Zu ihrem Erschrecken musste sie feststellen, dass sie im Körper der 4-järigen Piper steckte, aber so dachte wie eine Erwachsene. „Was hab‘ ich mir da nur eingebrockt.“, seufzend schlüpfte sie in ihre Sachen und ging hinunter. „Was gibt’s denn zum Frühstück, Grandma?“, hörte sie Prue rufen. „Grandma! Das ist die Lösung. Wenn ich sie überzeugen kann, hilft sie mir sicher.“, dachte Piper und lächelte. „Plumps.“, stolperte sie über einen Teddybären. „Jetzt fängt sie sicher gleich wieder zum heulen an.“, prophezeite Klein-Prue. „Dumme Pute.“, dachte sie und grinste breit. „Guten Morgen, Piper.“, Penny gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Möchtest du lieber Kakao oder Tee?“, fragte sie liebenswürdig. „Kaffe.“, antwortete sie und hätte sich daraufhin am liebsten die Zunge abgebissen. Doch zu ihrem Glück begann Prue zu lachen und auch ihre Grandma fiel mit ein. Lächelnd drohte sie ihr mit dem Finger „Das ist noch nichts für dich.“, und stellte ihr eine Tasse Kakao hin. „Wo ist denn Mami?“, fragte Piper und bemühte sich unschuldig zu klingen. „Sie zieht sich noch um und dann bringt sie euch ins Feriencamp.“, entgegnete Penny keinen Verdacht schöpfend. Nachdem Prue endlich ihre Semmel fertig gegessen hatte und ins Spielzimmer verschwunden war, seufzte Piper laut auf. „Grandma, ich muss mit dir reden. Ich bin nicht die Piper, für die du mich hältst. Ich komme wieder einmal aus der Zukunft, nur diesmal bin ich diesem Körper gefangen.“, begann sie zu erzählen. Die Augen ihrer Grandma weiteten sich bei jedem Wort mehr. Dann schluckte sie kurz. „Warum zum Teufel bist du gerade heute hier?“, fragte sie und sah sie prüfend an. „Weil Mom heute sterben wird.“, entgegnete Piper kalt.
    „Bis jetzt läuft es super.“, berichtete Phoebe. „Grandma hat sie bald auf ihrer Seite und dann schaffen sie es hoffentlich.“, meinte Prue. „Ich würde mich so gerne als Baby sehen. War ich süß?“, Phoebe war ganz aufgeregt. „Ja, besonders, als du immer geschrien hast.“, entgegnete Prue gehässig. Andy zog Prue an sich, damit sie sich beruhigte. Sogleich schmiegte sie sich an ihn und fühlte sich sofort besser. Dann lächelte sie Phoebe an, um sie um Verzeihung zu bitten.
    Erschrocken ließ Penny sich auf einen Stuhl sinken, wo sie dann zitternd sitzen blieb. „Aber ihr dürft nicht in den Verlauf der Zeit eingreifen.“, meinte sie widerstrebend. „Es wurde uns gestattet.“, entgegnete Piper und blickte lächelnd nach oben. „Na gut. Ich helfe dir. Ich habe auch schon einen Plan...“, sie beugte sich zu Piper hinunter und flüsterte es ihr ins Ohr. „Was flüsterst du da mit Piper?“, unterbrach Prue sie. „Dass sie sich beeilen soll, da sie sonst zu spät ins Camp kommt. Patty? Beeil dich!“, rief sie dann nach oben. „Ich komme ja schon, Mutter.“, klang es dumpf zurück. Dann kam sie die Stiegen herunter geeilt. Am Arm trug sie ein süßes Baby, das höchstens 1 Jahr alt war.
    „Aber... das bin ja ich.“, rief Phoebe erstaunt aus und deutete auf die Marmorplatte. Prue blickte ihr zuliebe auch hin. „Ja, du warst schon süß.“, gab Prue zu. Andy nickte. Cole trat hinter sie und umschlang sie mit beiden Armen. „Du bist noch immer süß.“, sagte er mit einem schiefen Grinser. „Danke, Cole.“, sie boxte ihn freundschaftlich in die Seite.
    „Hier, Mutter. Bist du dir sicher, dass du das mit Phoebe schaffst?“, Patty überreichte Penny das Baby. „Ja, natürlich. Aber wenn du willst, kannst du mir ja Piper da lassen. Sie fühlt sich heute nicht besonders wohl.“, meinte Penny und Piper nickte. „Bitte Mom. Lass mich Grandma mit Phoebs helfen.“, flehte sie kindlich. „Meinetwegen.“, seufzend packte sie Prue an der Hand. „Ich hab dich lieb, Mommy.“, rief Piper. „Und dich auch, Prue.“, fügte sie hinzu. „Ich hab dich auch lieb, Schätzchen.“, ihre Mutter drückte sie noch einmal an sich. Auch Prue umarmte sie und flüsterte ihr zum Abschied ein paar Liebkosungen ins Ohr. „Viel Spass!“, wünschte Piper ihr noch, bevor die Türe ins Schloss fiel. Nach 5 Minuten stand Penny mitsamt Phoebe startklar in der Küche. „Piper! Kommst du?“, rief sie ins Wohnzimmer. Piper lief, so schnell sie ihre kleinen Füße trugen, zu ihrer Grandma, nahm Phoebe an der Hand und spazierte mit ihr zu dem kleinen Wagen, der in der Auffahrt stand. Penny sperrte das Auto auf, packte Piper und ihre Schwester auf den Rücksitz und fuhr dann los.

    Bye, bis bald..

    h.e.a.g.d.l.

    Bussi, Saph
     
  8. Miyasama

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    Bin schon wieder hier!!  :p

    Also, weiter gehts...

    „Und? Was passiert gerade?“, fragte Phoebe gespannt. Sie hatte sich mit Cole ein Stückchen zurückgezogen, um ungestört mit ihm zu reden. „Grandma fährt mit dir und Piper zum See.“, rief Prue ihr zu. Dann streckte sie sich und ließ sich auf Andy’s Schoß nieder, der sie festhielt und zu küssen begann. Phoebe ging kurz zur Platte um einen Blick darauf zu werfen. „Da, seht nur!“, rief sie aufgeregt. „Der See.“
    Während die Kinder drinnen friedlich spielten, beschloss Patty das Seemonster aufzusuchen und versuchen es zu vernichten. Auf dem Weg zum Steg traf sie Sam. „Nein, Patty. Das ist viel zu gefährlich.“, redete er auf sie ein. „Wenn ich nichts unternehme, werden noch mehr unschuldige Kinder ertrinken. Das kann ich nicht zulassen.“, entgegnete Patty bestimmt. „Ich will dich nicht verlieren, Patty. Aber es steht nicht in meiner Macht, dich aufzuhalten, also werde ich dir helfen, denn ich liebe dich.“, meinte Sam und ergriff ihre Hand. „Nein, Sam. Das ist viel zu gefährlich für dich.“, wehrte Patty ab. Er wusste, dass sie nicht nachgeben würde und so fragte er, wie sie das Monster denn vernichten wolle. „Durch Strom.“, fest entschlossen ging Patty in Richtung Steg.
    „Sie ist dir sehr ähnlich.“, stellte Andy zur selben Zeit fest. „Das gleiche Temperament.“, meinte Cole und grinste, schwieg aber nach Phoebe`s mahnendem Blick sofort.Sie wusste, dass Prue nicht mit ihrer Mutter verglichen werden wollte. Doch gegen ihre Erwartung, lächelte Prue und bedankte sich für das Kompliment. Als sie das verdutzte Gesicht ihrer Schwester sah, musste sie lachen und konnte erst wieder aufhören, als Cole auf die Marmorplatte zeigt. „Es geht los.“
    Mit quietschenden Reifen bog Penny auf den Parkplatz ein. Sie riss die Türe auf, ließ Piper heraus und warf sie wieder zu. Phoebe musste im Auto bleiben, es war zu gefährlich für sie. „Zum Steg, Grandma.“, rief Piper und rannte davon. Penny lief ihr nach, überholte sie jedoch schon bald. „Patty, nein, nicht!“, sie flog förmlich auf den Steg zu. Der erstarrte Sam stand weit entfernt und bewegte sich nicht. Plötzlich erschien das Seemonster. Ohne Vorwarnung tauchte es aus dem See auf und wollte Patty verschlingen. Starr vor Schreck stand sie da und bewegte sich nicht. Mit einer kräftigen Handbewegung schleuderte Penny die Elektroden auf den Wasserdämon. Der zerplatzte, wie eine Seifenblase. Piper löste Sam’s Erstarrung, der zu Patty eilte und sie in den Arm nahm. Auch Penny und Piper liefen zu ihr hinunter. „Mutter, woher wusstest du...?“, begann Patty. „Piper hat es mir erzählt.“, antwortete Penny. „Piper?“, sie blickte fragend. "Ich dachte, Phoebe hat die Visionen." „Ja, sie kommt aus der Zukunft und wurde zu uns geschickt, um deinen Tod zu verhindern. Was sie ja erfolgreich geschafft hat. Wie man sieht,“, bekräftigte ihre Mutter. Penny zog Piper auf ihren Schoß und drückte sie an sich. Piper hätte ewig so dasitzen können.
    Prue und Phoebe warteten aufgeregt auf Piper’s Rückkunft. Zum dritten Mal wurde der Wirbelwind fortgeschickt um die letzte Schwester zurückzuholen. Kurze Zeit später standen Patty, Leo und Phoebe vor ihnen. „Mum!“, kindlich stürzte Phoebe in ihre Arme und auch Prue umarmte sie heftigst. Dann zog sie Andy an der Hand herbei. „Andy?“, rief Patty unsicher. „Ja.“, entgegnete er und ließ sich von ihr drücken. Sie musterte ihn lange und dann blickte sie fragend zu Prue, welche daraufhin energisch nickte. Andy zog sie schließlich an sich und versicherte ihr schließlich durch einen Kuss, dass sie zusammen gehörten. „Seid ihr...verheiratet?“, fragte Patty vorsichtig. Da schüttelten beide energisch die Köpfe. „Wir haben uns erst heute wieder gefunden.“, erklärte Prue und erzählte die ganze Geschichte. Danach wandte sie sich Cole zu, der Phoebe festhielt. „Und das ist..?“, Patty blickte zu ihm hinüber. „Cole.“, stellte Phoebe vor. „Er war der mächtigste Dämon der Unterwelt, wollte uns sogar töten, doch heute ist er seine Kräfte los und hilft zu den Guten.“, fasste sie seine Lebensgeschichte zusammen. Erstaunt blickte Patty ihre jüngste Tochter an, schloss dann aber auch Cole in die Arme. „Nun wird es Zeit, nach Hause zurück zu kehren.“, unterbrach sie der Alte. „Schaffst du sie alle sechs Leo?“, wandte er sich an den Wächter des Lichts. Dieser nickte zuversichtlich. „Haltet euch alle an mir fest.“, sagte er zu den anderen. Prue und Patty schnappten sich seine Hände, Phoebe schlang ihre Hände um seinen Bauch, Andy und Cole hielten sich an den Schultern fest und Piper wurde von ihm umarmt. Sie lösten sich in blaue Pünktchen, lauter glückliche blaue Pünktchen auf und schwebten, langsamer als sonst, der Erde zu. Schwindelig öffneten Prue, Andy, Phoebe und Cole die Augen und fanden sich im Halliwell’schen Wohnzimmer wieder. „Leute, das muss gefeiert werden.“, murmelte Cole. „Da hat er Recht.“, pflichtete Piper ihm bei. Sie eilte in die Küche und öffnete den Kühlschrank, um Sekt herauszuholen. Auf wundersamste Weise war der ganze Kühlschrank voller Champagner und inmitten all der Flaschen lag eine Grußkarte. „Viel Spass beim Feiern.“ Piper lachte. „Hey, kommt mal her.“, rief sie ins Wohnzimmer. Einer nach dem anderen bestaunte diese Gaben. Schließlich riefen sie alle ein lautes Dankeschön in den Himmel hinauf. Dann öffneten Leo und Andy die Champagnerflaschen, Prue und Phoebe holten Gläser und Piper fand in einem Schrank eine Platte mit belegten Brötchen. Sie trug diese ins Wohnzimmer hinüber und alle stürzten sich gierig auf die Brote. Schließlich waren sie einen ganzen Monat fort gewesen (eigentlich nur einen Tag, aber da „dort oben“ die Uhren ja bekanntlich schneller gehen..).

    Bald geht's weiter...

    h.e.a.g.d.l.

    Bussi, Saph
     
  9. Miyasama

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    Nö, ich lass euch nicht so lange warten, weil ich es selber hasse, eine Geschichte zu lesen, die mittendrin aufhört und nicht mehr weiter geht... :eyes:  :D

    @Isa: Danke, du bist mit Piper24 einer meiner treuesten Fans. :lol:

    Also:

    Einige Wochen später feierten sie Prue’s Geburtstag. Piper hatte den Club an diesem Tag geschlossen und eine kleine Party für sie organisiert. Prue freute sich darüber sehr, hatten sie in den letzten Jahren doch kaum Zeit gehabt, um ausgiebig zu feiern. „Und jetzt musst du unsere Geschenke auspacken.“, forderte Phoebe, nachdem sie ein Geburtstagslied für sie gesungen hatte. „Die jüngste beginnt.“, grinste sie und überreichte Prue ein Päckchen. „Alles Gute zum Geburtstag, Schwesterherz.“, meinte sie. Als Prue das Geschenkspapier herunter riss, erkannte sie neue Ohrringe. „Wow, die sind schön. Dankeschön.“, sie verbarg die ehrliche Freude über Phoebe’s Geschenk nicht. Nachdem sie noch einige Geschenke von ihren Eltern, Piper und Cole entgegen genommen hatte, fehlte nur noch eines, und zwar das von Andy. Der kam auf sie zu und fingerte nervös an seiner Krawatte herum. „Prue.“, begann er. „Nächtelang bin ich wach gelegen und habe gegrübelt, was ich dir wohl am besten zu deinem Geburtstag schenke. Schließlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es nur ein passendes Geschenk gibt. Es besteht aus einer einzigen Frage. Einer Frage, die mein, dein, unser Leben verändern wird.“ Andy holte aus seiner Hosentasche ein Kästchen heraus und kniete sich hin. Als er es öffnete, konnte man einen funkelnden Ring, der auf einem Samtkissen gebettet war, darin erkennen. „Wie du weißt, liebe ich dich sehr, mehr als alles andere auf dieser Welt und deswegen frage ich dich: Willst du mich heiraten?“, eine betretende Stille folgte auf Andy’s eindrucksvolle Rede. Alle blickten Prue gespannt an, die gerührt die Hände im Gesicht verbarg. „Natürlich will ich dich heiraten.“, brach es auf einmal mit Tränen aus ihr heraus. Sie nahm den Ring aus dem Kästchen und ließ ihn sich von Andy an den Finger stecken. Dann küsste sie ihn leidenschaftlich. Es war wie in einem Traum. Er hatte sie endlich gefragt. Sie liebte ihn ja so sehr. War das wirklich alles gerade passiert? Doch als Prue die glücklichen Antlitze ihrer Schwestern entdeckte, die stolzen Blicke, die ihre Eltern austauschten und Leo’s und Cole’s erstaunte Gesichter sah, wusste sie, dass alles real war. Überglücklich fiel sie ihren Schwestern um die Hälse, danach Patty und Victor und zum Schluss Leo und Cole, der daraufhin vollkommen verwirrt war.
    Weitere vier Monate später schritt Prue unruhig in ihrem Zimmer auf und ab. „Warum vergeht die Zeit denn nur soooo langsam?“, fragte sie sich und warf andauernd Blicke auf ihre Armbanduhr. Seufzend ließ sie sich auf ihr Bett sinken und Bilder von Erinnerungen durchströmten sie. Prue sah, wie sie Andy zum ersten Mal wieder begegnet war, das Krankenhaus und den grauslichen Kaffe, den sie damals getrunken hatten. Wie sie lachend in einem Restaurant saßen und er sie danach nach Hause begleitet hatte. Wie er auf den Wahrheitszauberspruch reagiert hatte und sie so verzweifelt gewesen war. Wie er zur Tür hereingestürmt kam, um Prue zu retten und dabei sein Leben lassen musste. Wie sie ihn zurückgeholt hatte, mit Leo’s Hilfe. Wie er ihr vor der gesamten Familie den Antrag gemacht hatte ohne rot zu werden... Plötzlich musste sie lächeln. Sie durchzuckte das Gesicht ihres Verlobten, als er erfahren hatte, dass sie schwanger war. Zuerst hatte er ihr nicht geglaubt und danach sie überglücklich herumgewirbelt. Stumm blickte sie auf ihren Bauch. Die drei ein halb Monate sah man ihr Gott sei Dank noch nicht an. Als es leise an der Türe klopfte, schrak sie zusammen. „Prue? Du bist ja gar nicht fertig angezogen. Jetzt aber rasch, sonst kommen wir noch zu spät zur Kirche.“, mit diesen Worten betrat Piper das Zimmer. „Was? Ist es schon so spät?“, hastig sprang sie auf und ließ sich von ihrer Schwester in ihr Hochzeitskleid helfen. Es war trägerlos und mit wunderschönen Stickereien verziert. Flink streifte sie die Handschuhe über, die ihr bis knapp über die Ellenbogen reichten. Prue’s Haare wurden zu einer kunstvollen Frisur hochgesteckt und dann ging’s auf zur Kirche.

    Ich hoffe, euch gefällts, dass ich die zwei heiraten lasse...
    :D

    h.e.a.g.d.l.

    Bussis, Saph :colgate:
     
  10. Miyasama

    Miyasama New Member

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    Zitat (Hexer @ 10 Sep. 2002,22:12)Natürlich muss sie weiter gehen!! Vor der Hochzeit aufhören...
    Sowas geht doch nicht!!!!!
    Nein, da hast du Recht. Sowas geht wirklich nicht! :D :D

    Und deswegen geht jetzt gleich mit dem nächsten Teil, der gleichzeitig der vorletzte Teil meiner Geschichte ist, weiter:

    „Oooh, Prue. Du siehst toll aus.“, begrüßte Phoebe sie, als Prue aus dem Auto stieg. Ihre Eltern lächelten sie zufrieden an. „Geht schon mal vor. Ich komme gleich nach.“, meinte sie und grinste aufmunternd, als die anderen sie zögerlich anblickten. Noch einmal atmete sie tief durch. Gleich war es soweit! Schließlich betrat auch Prue die Kirche. Am Ende des langen roten Teppichs stand er schon und wartete grinsend auf sie. Prue hing sich bei ihrem Dad ein und gemeinsam schritten sie im Takt der Musik zum Altar, wo Andy die Braut bereits sehnlichst erwartete. Prue hörte dem Gerede des Pfarrers kaum zu. Immer wieder ließ sie ihre Blicke über die Anwesenden schweifen. Da saß Piper, die gerührt in der ersten Bank saß. Sie wusste ja schon, was es hieß, verheiratet zu sein. Leo legte seinen Arm um seine Frau, sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter und begann zu weinen. Leo. Ihr Schutzengel. Durch ihn alleine stand sie heute in dieser Kirche. Er hatte Andy zurückgeholt, als sie versagte. Eine Reihe dahinter saßen ihre Eltern. Auch Patty liefen einige Tränen über die Wangen. Als Victor ihr ein Taschentuch reichte und sie zärtlich in den Arm nahm, musste Prue lächeln. Patty war ein eigenes Kapitel in ihrem Leben gewesen und jetzt so etwas wie eine Fortsetzung davon geworden. Victor war erst ziemlich spät in ihr Leben getreten, dafür war er jetzt der fürsorglichste Vater den sie kannte. Ganz dicht aneinander gedrängt saßen Phoebe und Cole in der dritten Reihe. Ihre jüngste Schwester wirkte abwesend und fuhr ihm immer wieder durch seine dunklen Haare. Wahrscheinlich dachte sie über ihre Zukunft nach. Sie hatte ja schon so viel durchgemacht. Oft waren Kopfgeldjäger hinter ihm her gewesen und er musste so lange untertauchen, dass Phoebe vor Sorge fast krank wurde. Cole. Nun ja, anfangs war sie sehr misstrauisch gegen den Halbdämon gewesen, was sie ja zu Recht durfte. Doch diese Einstellung war jetzt verflogen. In den letzten Wochen hatte sie ihn erst richtig kennen gelernt und festgestellt, dass nur er alleine Phoebe glücklich machen kann. Schließlich sah sie Andy an, den liebevollsten, zärtlichsten, fürsorglichsten und verständnisvollsten Mann der Welt. Dann stellte der Priester die alles entscheidende Frage. „Ja, ich will.“, hörte sie sich selbst mit einer heiseren Stimme sagen. „Ja, ich will.“, das war Andy gewesen. „Hiermit ernenne ich Sie zu Mann und Frau. Sie dürfen die Braut jetzt küssen.“, und das konnte nur der Pfarrer sein. Andy blickte ihr tief in die Augen. Sie waren so rein und voller Liebe. Er beugte sich zu ihr hinunter und küsste sie romantisch. Nachdem sie die Kirche verlassen und die Glückwünsche der Familie entgegen genommen hatten, realisierte Prue erst, was vorgefallen war. „Ich bin verheiratet.“, schoss es ihr durch den Kopf. Sie stieß einen vergnügten Schrei aus. Als die anderen sie verwundert anstarrten, begann sie zu strahlen: „Ich bin verheiratet und im dritten Monat schwanger. Jetzt warten noch zwei Flitterwochen auf Hawaii. Unser Glück ist perfekt.“ Piper, Leo, Patty und Victor lächelten verständnisvoll, während Phoebe und Cole begeistert ihre Köpfe schüttelten.

    „Wirklich? Aber das ist ja....einfach umwerfend. Was sagt Andy denn dazu?“, man konnte Piper’s Stimme anhören, dass sie sich freute. „Nun ja. Zuerst sah er nicht recht begeistert drein, doch dann hat er sich damit abgefunden. Wahrscheinlich, weil das das einzige ist, was ihm übrig bleibt.“, Prue konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und auch Piper musste lachen. Verschlafen kam Phoebe die Treppe herunter. „Morgen Phoebe. Sieh mal, wer wieder da ist.“, rief Piper ihr entgegen. „Hey, Prue!“, die Müdigkeit war wie verflogen und Phoebe stürmte zu ihrer ältesten Schwester. Freudig drückte sie sie an sich und kuschelte sich danach neben sie auf das Sofa. „Na endlich bist du wieder zu Hause. Wir dachten schon, ihr seid vielleicht gleich in Hawaii geblieben.“, hielt Phoebe ihr vor. Prue sah beschämt zu Boden. Es war so herrlich dort gewesen, dass Andy und sie beschlossen hatten, noch zwei Wochen an die Flitterwochen anzuhängen. „Ähhh, Prue bekommt Zwillinge.“, warf Piper ein, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. „Was? Aber das ist ja....super!!!“, quietschte Phoebe vergnügt. „Jetzt können sowohl Piper als auch ich Taufpaten sein.“ Als Piper und Prue sie verständnislos anstarrten, grinste sie. „War doch nur Spass.“, beruhigte sie. „Klar freue ich mich mit euch. Oje, hoffentlich isst du dann nicht gleich für drei. Aua.“, fügte sie hinzu, als Prue sie in die Rippen stieß. „Warte nur ab, bis du mal ein Kind bekommst.“, zischte sie wütend zurück. „Das wird nicht mehr allzu lange dauern.“, rutschte es Cole heraus, der sich unbemerkt zu ihnen ins Wohnzimmer getreten war. „Waas??“, fragend drehten sich Prue und Piper zu ihm um. „Moment mal, heißt das..?“, auch Leo kam jetzt in das Wohnzimmer. „Ach, hast du etwa gelauscht, Schatz?“, begrüßte Piper ihn. „Nein, nur ...ähm, ich bin zufällig am Weg ins Badezimmer vorbeigekommen und habe einen Teil eurer Unterhaltung mit angehört.“, versuchte er sich heraus zu reden. „Du hast gelauscht.“, stellte Piper fest. Phoebe blickte Cole verärgert an. „Es war abgemacht, dass wir Prue nicht die Show stehlen wollten und jetzt hast du’s doch getan.“, warf sie ihm vor. Betreten sah er zu Boden. „Dieses Versprechen kommt mir irgendwie bekannt vor, nicht wahr Leo?“, überlegte Piper und lächelte ihren Ehemann an. „Piper.“, er sah sie entsetzt an. „Du auch?“, entgeistert starrte Phoebe die mittlere Schwester an. „Was ist denn hier los?“, Patty kam die Stiegen herunter und unterbrach sie. „Ähm, Mum. Komm doch bitte mal her. Wir müssen hier etwas klären.“, meinte Prue zu ihr. Nachdem Patty Platz genommen hatte, begann Piper: „Äh, du weißt doch, dass du Großmutter wirst. Schaffst du es auch, vierfache Grandma zu sein?“ „Kannst du mir das bitte etwas genauer erklären. Ich verstehe nicht.“, Patty blickte sie verwirrt an. „Also, ich bekomme Zwillinge, haben die Ärzte festgestellt.“, Prue lächelte sie an. „Das sind erst zwei.“, entgegnete diese trocken, aber mit Freude in der Stimme. „Äh, Mum. Ich bin auch schwanger, höchstwahrscheinlich.“, setzte Phoebe dazu. „Phoebe. Du bist noch nicht einmal verheiratet.“, sagte ihre Mutter mit einem mahnenden Unterton in der Stimme. „Aber bald.“, damit zeigte sie ihr einen Ring, der an ihrem Finger steckte. Cole hüstelte nervös und grinste in die Runde. Nachdem Patty die beiden begutachtet hatte, wandte sie sich zu Piper. „Ich schätze, du hast mir auch noch was zu erzählen, oder?“ Diese sah sie schweigend an und nickte nur. „Auch ich erwarte ein Kind und es ist sogar ziemlich sicher.“, sagte Piper leise. „Oooh, meine Kinder. Ich freue mich ja so für euch.“, Patty schloss eine nach der anderen in die Arme. Überglücklich und erleichtert ließ sie sich bei ihren Töchtern nieder, um so einige Dinge mit ihnen zu besprechen.

    Bye, bis bald...

    h.e.a.g.d.l.

    Bussi, Saph
     
  11. Miyasama

    Miyasama New Member

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    :lol: Also, ich wollte euch nur mitteilen, dass es Komplikationen gegeben hat und ich diesen Teil nicht vor nächster Woche posten kann... :no:

    :D  :D  :D  Nö, war nur Blödsinn. Hier kommt, wie versprochen und hoffentlich auf die Minute genau, das Ende!!

    Exakt zwei Jahre später trafen sich Prue, Piper und Phoebe bei Piper,Leo und Patty zum Café. Die mittlere war nach allgemeiner Absprache dort wohnen geblieben, während Prue und Andy ein Haus gebaut hatten und Phoebe mit Cole in eine Wohnung gezogen war. Punkt drei klingelte es an der Haustüre. Freudig öffnete Piper sie und empfing die draußen Stehenden herzlich. „Prue, Andy. Kommt doch herein.“, sie umarmte die zwei nacheinander. „Timothy, Lara, wollt ihr eurer Tante Piper nicht hallo sagen?“, meinte Andy und setzte die zwei Kleinen auf den Boden. „ ‘allo Piper.“, krähten sie sofort. Piper kniete sich nieder und schloss auch ihren Neffen und ihre Nichte in die Arme. „Hallo ihr beiden. Melinda ist mit Leo im Wohnzimmer.“, fügte sie mit einem Lächeln hinzu. Während also Patty, Piper, Leo, Prue und Andy plaudernd bei Café und Kuchen im Wintergarten saßen, die Kleinen in ihrem Blickfeld, läutete es noch einmal. „Tut mir Leid, aber klein Pia-Sophie wollte sich einfach nicht anziehen lassen.“, entschuldigte sich Phoebe mit einem Baby auf dem Arm. „Kommt doch herein.“, Piper empfing Cole und seine Frau herzlich. „Na, du.“, sie fuhr Pia-Sophie über das Gesicht. „Prue, Andy, Timothy und Lara sind schon da. Und du kannst mit Mel und den anderen spielen gehen.“, meinte Piper. „Uuuff! Das wäre einmal geschafft.“, stöhnte Cole und ließ sich auf einen freien Stuhl fallen. Sie sprachen über dieses und jenes, unterhielten sich über ihre Kinder und Sonstigem. „Meine Lara hat die Telekinese von mir geerbt.“, sagte Prue und verzog das Gesicht. „Sie kann schon relativ gut mit ihrer Kraft umgehen, obwohl sie erst 2 ist. Letztens hat sie mir das Fläschchen aus der Hand gezaubert.“, fügte sie mit einem gequälten Gesichtsausdruck hinzu. Piper lachte. „Melinda wollte gestern nicht baden gehen und hat Leo erstarren lassen um sich zu drücken. Als sie nach einer Stunde noch nicht aus dem Bad heraussen waren, bin ich nach sehen gegangen und da hatte ich dann die Bescherung.“, erzählte sie. „Pia ist einmal so zusammengezuckt, aber eigentlich ist nichts Schreckliches eingetreten.“, überlegte Phoebe. „Und? Hast du vor wieder arbeiten zu gehen, wenn Pia-Sophie in den Kindergarten kommt.“, fragte Prue Phoebe. „Keineswegs.“, entgegnete diese lässig. Als die anderen sie verwundert anstarrten, lächelte sie nur. „Nachwuchs ist im Anmarsch. Pia wird ein Geschwisterchen bekommen.“, ihre Augen strahlten und Cole lächelte sie stolz an. „Oooh, gratuliere, Phoebe.“, Patty umarmte ihre Jüngste. „Toll, Phoebe.“, Leo klopfte ihr anerkennend auf die Schulter, während Piper und Prue sie angrinsten. Der Nachmittag verging bei Kaffee und Kuchen wie im Fluge. Schließlich war es für die Kleinen Schlafenszeit und Piper verabschiedete ihre Schwestern samt Männer und Kindern. „Das nächste Mal kommt ihr alle zu uns.“, rief Andy noch, bevor er die Kleinen in ihre Kindersitzen fest schnallte. „Und das übernächste Mal zu uns.“, sagte Cole bestimmt, bevor er sich mit Phoebe und Pia-Sophie nach Hause ins Auto setzte. „Ja ja..“, murmelte Piper und winkte Prue’s Auto nach, bis es um die nächste Ecke verschwunden war. „Uuuf.“, erleichtert schloss Leo die Haustüre. „Wo ist denn Melinda?“, fragte Piper. Leo zuckte mit den Schultern. Gemeinsam machten sie sich auf die Suche nach ihrer Tochter. Sie fanden die Kleine schließlich auf dem Teppich im Wohnzimmer, wo sie vollkommen übermüdet eingeschlafen war. Leo brachte sie ins Bett. Piper räumte noch das Geschirr in den Abwasch und wünschte ihrer Mutter eine gute Nacht, bevor sie seufzend nach oben ging. Vorsichtshalber warf sie noch einen Blick auf die schlafende Melinda. Leo trat hinter sie in die Türe und legte ihr einen Arm um die Schulter. „Was meinst du, würde sich Melinda auch ein Geschwisterchen wünschen?“, fragte Leo grinsend. Piper küsste ihn. „Ja, unbedingt.“

    Ich denke mal, das ist ein ziemliches offenes Ende. Hoffentlich hat euch meine Geschichte gefallen.

    h.e.a.g.d.l.

    Bussi, Saph :satisfied:
     
  12. Max

    Max New Member

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    She'ol
    Mir hat sie extrem gut gefallen  :eyes:  :eyes:  :eyes:
    Du hast vollkommen recht, es ist wirklich ein sehr offenes Ende, aber vielleicht schreibst du ja mal weiter
     
  13. Miyasama

    Miyasama New Member

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    half way up to heaven...
    Mh.. vielleicht.
    Wenn du willst, kannst du sie ja weiter schreiben, falls du Lust und Laune hast. Ich arbeite nämlich an einer Buffy-Geschichte. Schade, dass ich sie hier nicht posten darf... :eek:rangecry: :snief2: :blush:  :D
     
  14. Max

    Max New Member

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    She'ol
    Du könntest sie hier posten, unter Storys
     
  15. Miyasama

    Miyasama New Member

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    half way up to heaven...
    Ich werd's mir überlegen :eyes:
    Danke!
     
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