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Die Hängebrücke nach Lumbre

Dieses Thema im Forum "Lumbre – das Feuerland" wurde erstellt von Margit, 23 August 2015.

  1. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    17.309
    Ort:
    Salzburg
    Die Hängebrücke nach Lumbre

    Gleich beim ersten Schritt, wenn man den Akasha-Korridor verlässt und durch die Tür tritt, weiss man warum dieses Land das Feuerland genannt wird. Sofort spürt man die Hitze, die die Luft flirren lässt und ein rauchartiger Geruch steigt einem in die Nase. Schaut man zurück zur Tür, so sieht man wie diese von blauroten Flammen umspielt wird. Doch die Türklinke ist aus eiskaltem Metall und so kann man Lumbre jederzeit ohne Brandspuren zu erhalten, verlassen.

    Neben den wunderschönen blauroten Flammen, dessen Anblick einen zum Träumen einlädt, ziert die Tür aber auch eine ganz spezielle Pflanze. Rund um den Durchgang wuchert wilder Efeu, der rot schimmert und sich bis hin zur Hängebrücke erstreckt. Sieht man genauer hin, erkennt man am Efeue dass es hauchdünne metallene Blätter sind. Berührt man sie, spürt man aber nichts von der Hitze, die man erwarten würde, stattdessen sind sie angenehm warm. Diese Wärme speichert der Efeu auch für einen ganzen Tag lang. Will man also etwas Wärme mit nach Hause nehmen, kann man sich hier etwas Efeu pflücken.

    Geht man weiter über die Hängebrücke, sieht man, dass der Efeu sich bis zum Ende der Hängebrücke über das Geländer zieht. Das bewirkt, dass man gefahrlos das Geländer anfassen kann, ohne sich Brandblasen zu holen. Denn der Efeu speichert nicht nur die Wärme, er schützt einen auch vor der Hitze. Jedes Körperteil, das vom Efeu bedeckt ist, kann nicht mit Feuer in Berührung kommen.
    Pflückt man einmal den Efeu, wächst dieser sofort wieder nach. Das ist eine besondere Eigenschaft von Lumbre. Niergendwo sonst wächst und gedeiht dieser spezielle Efeu.

    Hat man nun seinen Mut zusammen genommen und wagt einen Schritt auf die hölzerne Hängebrücke, hört man plötzlich ein lautes Zischen, Gurgeln und ein merkwürdiges Blubbern. Sieht man über den Rand des Geländes hinab, erkennt man weit unten einen See aus heißem Lava. Schwarze Kruste hat sich auf dem See stellenweise gebildet, welche aber immer wieder aufbrechen, wenn der See einen lavaartigen Geysir von sich gibt und eine Fontäne heißem Lava in die Höhe schießt. Manchmal kann es auch passieren, dass dabei heiße Tropfen auf die Hängebrücke fallen, weshalb geraten ist, sich nicht allzulange auf der Hängebrücke aufzuhalten und lieber schnell hinüber zu laufen. Für die besonders Vorsichtigen ist es angeraten, sich vorher mit dem Efeu gut zu bedecken, ehe man die Hängebrücke betritt.

    Hat man aber keine Angst davor getroffen zu werden, so kann man dem Naturschauspiel eine weile Zusehen, bis man schließlich die Hängebrücke hinter sich lässt und Lumbre, das Land des Feuers und des Ostens, betritt.
     
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