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Der Schauspieler und seine Rolle - färbt das ab?

Dieses Thema im Forum "Schauspieler" wurde erstellt von Walter, 6 Juni 2005.

  1. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    16 Februar 2004
    Beiträge:
    1.358
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Mühlviertel, Oberösterreich
    Wenn ich mir die Diskussionen um Tom Felton als Draco Malfoy in den Harry Potter-Filmen so ansehe:
    http://www.traumfeuer.com/threads/944

    In wieweit färbt die Rolle auf den Schauspieler ab? Könnt ihr das noch sauber trennen? Wenn ihr einen Schauspieler auf der Strasse trefft, würdet ihr ihn dann nicht als z.B. Draco Malfoy sehen, wenn auch nur kurz?

    Mir fällt da z.B. auch Peter Falk als Columbo ein der irgendwann in einem Interview meinte, nach so vielen Jahren in der Rolle habe ihm seine Frau gesagt, er würde Columbo immer ähnlicher....
     
  2. akutenshi

    akutenshi New Member

    Registriert seit:
    21 Februar 2005
    Beiträge:
    70
    kommt auf den schauspieler an.. wenn man ihn nur aus einer rolle kennt (und dann vielleicht noch eine serie) ist es sicher eher der fall, als wenn jemand viele verschiedene rollen gespielt hat..
     
  3. Andra

    Andra New Member

    Registriert seit:
    7 März 2003
    Beiträge:
    7.008
    Ort:
    Zürich - Little big City
    Hm, wenn ich Christopher Lee auf der Strasse treffen würde, würde ich ihn weder für Count Dooku, noch für Dracula, noch für sonst wen halten, sondern nur für ihn.

    Aber das es wirklich abfärbt, hm, find ich echt ne schwierige, aber auch interessante Frage.

    Vermutlich ist die Gefahr bei Serienschauspielern grösser als bei Filmen, denn da sieht man die Leute in immer wieder neuen Rollen.

    Ausserdem gibts Leute, die bleiben bei jeder Rolle, die sie spielen, sich selbst und solche, da vergisst man alles, was sie vorher gemacht haben.

    Verwirrend, ich weiss:D

    Grundsätzlich ists wohl so: Je besser der Schauspieler um so kleiner ist die Gefahr, dass die Rolle abfärbt.
     
  4. Tobi

    Tobi Guest

    Ich denke, dass die Rolle nicht so auf den Schauspieler abfärbt... Klar, man spielt eine Rolle eine ganze Zeit lang, wenn man dreht und so, aber ich denke trotzdem, dass das nicht so sehr abfärbt. Bei Serien ist meiner Meinung nach die Chance höher, weil man da ein und dieselbe Rolle andauernd spielt und über Jahre hinweg...da stimme ich Andra zu
     
  5. BoWi-ChIcA93

    BoWi-ChIcA93 New Member

    Registriert seit:
    27 Mai 2006
    Beiträge:
    38
    Ich denke nicht,
    dass die Rolle auf alle Schauspieler abfärbt.
    Meiner Meinung nach liegt das nur an den Außenstehenden,
    die die Schauspieler als ihre Rolle sehen.
     
  6. Carrie

    Carrie Gottkaiserin

    Registriert seit:
    20 April 2003
    Beiträge:
    10.612
    Ort:
    Kathiversum
    da stimme ich zwar einerseits zu, aber man muss auch bemerken, dass zB Dracula ne "fiktive Person" ist ;) genausowenig denkt man bei Jessica Alba nicht sofort an The invisible girl, ganz einfach, weil man weiß, dass es sowas ja nicht wirklich gibt.

    Außerdem waren das alles nur kurzzeitige Rollen, die die Schauspieler übernommen haben - ich glaub nicht, dass die Charaktere da viel Zeit hatten, um auf ihre Darsteller abzufärben.

    Aber nimmt man zB Daniel Radcliff, den man bisher NUR als Harry Potter kennt, weil er als junger Schauspieler noch nichts anderes (Bekanntes) veröffentlicht hat, so denkt man da mit Sicherheit sofort an den Magier (und das IMO auch, obwohl man weiß, dass Zauberei in dem Sinne nicht existiert).

    Columbo ist ein gutes Beispiel von Walter.. Peter Falk hat zwar einige andere Sachen auch gemacht, aber wenn sein Name fällt oder man ihn irgendwo sieht, denkt man als allererstes sofort an den Detektiv, der alles aus seinem Trench Coat zaubern kann ;)

    Mir ist das schon öfter aufgefallen, vorallem - ich gestehen, ich liebe Akte X ;) - bei David Duchovny, der 10 Jahre lang Agent Mulder gespielt hat. Kaum einer kennt den Mann als wen anderen, als als Mulder und das obwohl er durchaus ein paar andere erfolgreiche Filme auch gemacht hat.

    Ich würde also sagen: Ja, dieses Phänomen existiert, allerdings wohl eher bei Seriendarstellern, weil sie länger/öfter als ein Charakter zu sehen sind. Oder aber zB Pierce Brosnan, der zwar nicht Serien gemacht hat, dafür aber 5 Filme mit der selben Rolle als Hauptfigur ;)

    lg syd
     
  7. Amber

    Amber Well-Known Member

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    4.782
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    somewhere that's green
    Dem stimme ich voll und ganz zu.

    Würde ich Kirsten Dunst auf der Straße treffen, dann würde ich nicht an irgendeine ihrer Rollen denken. Ich schätze das liegt daran, dass sie einfach in so vielen Filmen gespielt hat, dass man sich gar nicht einig werden könnte, als wen ich sie sonst sehen könnte.

    Würde ich nun Marcia Cross (Desperate Housewives) treffen, dann ist die Gefahr bei mir zumindest relativ hoch, dass ich denken würde: "Wha, Bree!" Denn ich kenne sie nur aus DH und ich glaube Everwood, wo ich jedoch immer nur 10 Minuten mal reingeschaltet habe. Wenn ich Marcia Bilder sehe, dann seh ich auch nicht den Namen "Marcia" vor Augen, sondern den Namen "Bree". Das ist sehr komisch und war mir auch schon vor diesem Thread hier aufgefallen.
    Irgendwie würd mich das an ihrer Stelle stören. ^^
     
  8. Shiny

    Shiny New Member

    Registriert seit:
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    4.262
    Ort:
    Central Perk
    Würde mir mit Marcia genauso gehen^^ Wenn ein Schauspieler seine Rolle eben so gut verkörptert, dann ist es doch kein Wunder, dass die Fans meinen ihn zu kennen, dabei kennen sie nur die Rolle und indentifizieren sich mit dieser. Ich würde bei Sarah Michelle Gellar auch immer an Buffy denken, genauso wie Jennifer Aniston für mich immer "Rachel" sein wird:) Vielleicht ein Nachteil für die Schauspieler, aber durch diese Rollen sind sie schliesslich meist bekannt geworden. ;)
     
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